Real­tei­lung einer lau­fen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te

Sieht der Geschäfts­plan eines pri­va­ten Ver­si­che­rungs­trä­gers die Real­tei­lung einer lau­fen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te vor, so ist der Aus­gleichs­pflich­ti­ge regel­mä­ßig unan­ge­mes­sen benach­tei­ligt, wenn der aus­gleichs­be­rech­tig­te Ehe­gat­te durch die Real­tei­lung eine sofort fäl­li­ge Zeit­ren­te erhält, die unab­hän­gig von einer Bedürf­tig­keit wegen Alters oder Inva­li­di­tät ist. Von einer Re-altei­lung ist in die­sem Fall abzu­se­hen.

Real­tei­lung einer lau­fen­den Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 2. Sep­tem­ber 2009 – XII ZB 92/​07