Erhö­hun­gen bei Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe und Aus­bil­dungs­geld

Die Bedarfs­sät­ze und die Frei­be­trä­ge bei Aus­bil­dungs­bei­hil­fe und Aus­bil­dungs­geld stei­gen. Rück­wir­kend zum Beginn des neu­en Aus­bil­dungs­jah­res am 1. August 2010 bekom­men rund 361.000 jun­ge Men­schen mehr Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe bezie­hungs­wei­se Aus­bil­dungs­geld. Die­se Leis­tun­gen erhal­ten Aus­zu­bil­den­de, bei denen der eige­ne Lohn oder das Ein­kom­men der Eltern nicht aus­rei­chen, um den Lebens­un­ter­halt zu bestrei­ten.

Erhö­hun­gen bei Berufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe und Aus­bil­dungs­geld

Die Bedarfs­sät­ze für den Lebens­un­ter­halt bei beruf­li­cher Aus­bil­dung und bei Teil­nah­me an berufs­vor­be­rei­ten­den Bil­dungs­maß­nah­men stei­gen um 2%. Die Frei­be­trä­ge bei der Anrech­nung von Aus­bil­dungs­ver­gü­tung oder Eltern­ein­kom­men stei­gen um 3%. Zusätz­lich wer­den die staat­lich geför­der­ten Bei­trä­ge zur Ries­ter-Ren­te vom anzu­rech­nen­den Ein­kom­men frei­ge­stellt.

Die Anhe­bung der Leis­tun­gen folgt der Anhe­bung des BAföG, also der Aus­bil­dungs­för­de­rung für Schü­le­rin­nen und Schü­ler sowie für Stu­die­ren­de nach dem Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz.