Ans­parab­schrei­bung und Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Klei­ne­re und mitt­le­re Unter­neh­men kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen für die Anschaf­fung vom neu­en beweg­li­chen Wirt­schafts­gü­tern des Anla­ge­ver­mö­gens eine Ans­parab­schrei­bung nach § 7g EStG bil­den und nach der Anschaf­fung eine erhöh­te Son­der­ab­schrei­bung in Anspruch neh­men.

Ans­parab­schrei­bung und Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung

Ermit­telt der Unter­neh­mer sei­nen Gewinn nicht durch Bilan­zie­rung son­dern durch eine Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung, so genügt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof nun­mehr klar­ge­stellt hat, für den Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug der Ans­parab­schrei­bung, wenn die not­wen­di­gen Anga­ben zur Funk­ti­on des Wirt­schafts­guts und zu den vor­aus­sicht­li­chen Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten –und im Fal­le eines Gesamt­pos­tens die ent­spre­chen­den Auf­schlüs­se­lun­gen– in einer zeit­nah erstell­ten Auf­zeich­nung fest­ge­hal­ten wer­den, die in den steu­er­li­chen Unter­la­gen des Steu­er­pflich­ti­gen auf­be­wahrt wird und auf Ver­lan­gen jeder­zeit zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kann.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Dezem­ber 2005 – XI R 52/​04