Gewinn­ermitt­lung bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung

Eine GbR kann ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermit­teln.

Gewinn­ermitt­lung bei der Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung

§ 4 Abs. 3 Satz 1 EStG erlaubt Steu­er­pflich­ti­gen, die nicht auf Grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten ver­pflich­tet sind, Bücher zu füh­ren und regel­mä­ßig Abschlüs­se zu machen, und die auch kei­ne Bücher füh­ren und kei­ne Abschlüs­se machen, als Gewinn den Über­schuss der Betriebs­ein­nah­men über die Betriebs­aus­ga­ben anzu­set­zen (Ein­nah­men-Über­schuss­rech­nung).

Dies gilt auch für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten als Gewinn­ermitt­lungs­sub­jekt.

Die ein­kom­men­steu­er­recht­lich gewähl­te Gewinn­ermitt­lungs­art ist auch für den Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid nach § 10a GewStG maß­geb­lich [1].

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Janu­ar 2017 – IV R 10/​14

  1. BFH, Urteil vom 05.11.2015 – III R 12/​13, BFHE 252, 304, BStBl II 2016, 420, Rz 16[]