Kei­ne ver­deck­te Mit­un­ter­neh­mer­schaft ohne Gewinn­be­tei­li­gung

Über­trägt der Kom­man­di­tist einer GmbH & Co. KG schon zu Leb­zei­ten sei­ne Kom­man­dit­be­tei­li­gung voll­stän­dig und sei­nen Geschäfts­an­teil an der nicht am Gesell­schafts­ver­mö­gen betei­lig­ten Kom­ple­men­tär-GmbH bis auf einen Rest von 2 % auf den ande­ren Kom­man­di­tis­ten sowie GmbH-Gesell­schaf­ter und gehen spä­ter im Erb­we­ge der rest­li­che Geschäfts­an­teil sowie eine zurück­be­hal­te­ne und jeden­falls nicht zu hoch ver­zins­li­che Dar­le­hens­for­de­rung gegen die KG auf den ver­blie­be­nen Kom­man­di­tis­ten über, hat zwi­schen­zeit­lich bereits wegen feh­len­der Gewinn­be­tei­li­gung kei­ne ver­deck­te Mit­un­ter­neh­mer­schaft bestan­den, sofern auch die noch fort­ge­setz­te Geschäfts­füh­rer­tä­tig­keit in der geschäfts­füh­ren­den Kom­ple­men­tär-GmbH nicht unan­ge­mes­sen hoch ver­gü­tet wor­den ist.

Kei­ne ver­deck­te Mit­un­ter­neh­mer­schaft ohne Gewinn­be­tei­li­gung

Der Erwerb des rest­li­chen Geschäfts­an­teils sowie der Dar­le­hens­for­de­rung von Todes wegen ist ein Erwerb ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter, der auch nicht unter dem Gesichts­punkt einer Betriebs­un­ter­bre­chung nach § 13a Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 Nr. 1 ErbStG begüns­tigt ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. April 2009 – II R 26/​07