Auf­tei­lung von Steu­er­rück­stän­den nach Ände­rungs­ver­an­la­gung

Lässt sich für Steu­er­rück­stän­de, die aus einer geän­der­ten Steu­er­fest­set­zung her­rüh­ren, ein Auf­tei­lungs­maß­stab nach § 273 Abs. 1 AO nicht ermit­teln, weil die fik­ti­ven getrenn­ten Ver­an­la­gun­gen bei kei­nem der Gesamt­schuld­ner zu einem Mehr­be­trag füh­ren, so ist auf den all­ge­mei­nen Auf­tei­lungs­maß­stab nach § 270 Satz 1 AO zurück­zu­grei­fen.

Auf­tei­lung von Steu­er­rück­stän­den nach Ände­rungs­ver­an­la­gung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 13. Dezem­ber 2007 – VI R 75/​04