Dr. Kin­der­geld

Kin­der­geld kann nach einem aktu­el­len Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts auch erhal­ten, wer wäh­rend sei­ner Pro­mo­ti­ons­vor­be­rei­tun­gen einer Teil­zeit­be­schäf­ti­gung nach­geht.

Dr. Kin­der­geld

Nach der Sys­te­ma­tik des Geset­zes sind die Vor­aus­set­zun­gen für das Vor­lie­gen eines Begüns­ti­gungs­zeit­raums und das Über­schrei­ten des gesetz­li­chen Grenz­be­trags in zwei Schrit­ten unab­hän­gig von­ein­an­der zu prü­fen. Die Aus­übung einer Voll­zeit- oder Teil­zeit­tä­tig­keit durch das Kind wäh­rend des Begüns­ti­gungs­zeit­raums führt – unab­hän­gig von der Höhe der eige­nen Ein­künf­te und Bezü­ge – nicht zur Annah­me von Kür­zungs­mo­na­ten.

Nie­der­säch­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 29. Janu­ar 2008 – 12 K 69/​06
(nicht rechts­kräf­tig, es wur­de Revi­si­on ein­ge­legt, BFH-Az. III R 29/​08)