Ent­fer­nungs­pau­scha­le und Vor­läu­fig­keits­ver­merk

Ent­spre­chend einem Rund­erlass des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums ist sämt­li­chen Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zun­gen sowie sämt­li­chen Beschei­den über die geson­der­te Fest­stel­lung von Ein­künf­ten für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me ab 2007 ein Vor­läu­fig­keitsver­merk hin­sicht­lich der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le bei­zu­fü­gen. Auch ist, wenn wegen der Nicht­be­rück­sich­ti­gung der Ent­fer­nungs­pauscha­le ab dem 1. Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter Ein­spruch ein­ge­legt wur­de, bei Vor­lie­gen der wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen Aus­set­zung der Voll­zie­hung zu gewäh­ren. Der Vor­läu­fig­keits­ver­merk umfasst auch die Fra­ge, ob die Höhe der Ent­fer­nungs­pau­scha­le ver­fas­sungs­ge­mäß ist. Er umfasst auch mit­tel­ba­re Wir­kun­gen, wie bei­spiels­wei­se bei der Prü­fung des Über­schrei­tens von Ein­kunfts­gren­zen (z. B. § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG, § 33a Abs. 1 Satz 4 EStG).

Ent­fer­nungs­pau­scha­le und Vor­läu­fig­keits­ver­merk

Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen, Schrei­ben vom 10. März 2008 – IV A 4 – S 0338/​07/​0003 DOK 2008/​0120491