Kin­der­geld trotz eige­nem Ein­kom­men

Kin­der­geld muss nach einem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts auch dann gezahlt wer­den, wenn das Jah­res­ein­kom­men des Kin­des die geetz­lich vor­ge­se­he­ne Gren­ze von 7.680 Euro über­schrei­tet.

Kin­der­geld trotz eige­nem Ein­kom­men

Denn für die Fest­le­gung des Kin­der­geld­an­spruchs dür­fen nach Ansicht des BVerfG nur sol­che Ein­künf­te berück­sich­tigt wer­den, die tat­säch­lich zur Bestrei­tung des Lebens­un­ter­halts des Kin­des zur Ver­fü­gung ste­hen. Damit sind aber (z.B. bei einer Aus­bil­dungs­ver­gü­tung) die tat­säch­lich gezahl­ten Bei­trä­ge für die gesetz­li­che Sozi­al­ver­si­che­rungs abzu­zie­hen, da die­se Sozi­al­ab­ga­ben nicht für den Lebens­un­ter­halt des Kin­des zur Ver­fü­gung ste­hen.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt – 2 BvR, 167/​02