Kin­der­geld trotz Teil­zeit­ar­beit des Kin­des

Geht ein voll­jäh­ri­ges Kind, das im Übri­gen die Kin­der­geld-Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, einer Teil­zeit­er­werbs­tä­tig­keit von 20 Stun­den in der Woche nach, besteht wei­ter­hin eine typi­sche Unter­halts­si­tua­ti­on, die es recht­fer­tigt, für das Kind Kin­der­geld zu gewäh­ren, sofern die Ein­künf­te und Bezü­ge den Jah­res­grenz­be­trag nicht über­stei­gen. Die Höhe der von dem Kind erziel­ten Ein­künf­te und Bezü­ge ist für die Beur­tei­lung, ob eine die Berück­sich­ti­gung als Kind aus­schlie­ßen­de Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit anzu­neh­men ist, nicht ent­schei­dend.

Kin­der­geld trotz Teil­zeit­ar­beit des Kin­des

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Febru­ar 2006 – III R 82/​03