Ver­an­la­gungs­wahl­recht nach dem Tode eines Ehe­gat­ten

Das Ver­an­la­gungs­wahl­recht steht nach dem Tode eines Ehe­gat­ten des­sen Erben zu. Das Ein­ver­ständ­nis des Erben mit der Zusam­men­ver­an­la­gung kann nur dann nach § 26 Abs. 3 EStG unter­stellt wer­den, wenn er Kennt­nis von sei­ner Erben­stel­lung und den steu­er­li­chen Vor­gän­gen des Erb­las­sers hat. Bis zur Ermitt­lung des Erben ist daher getrennt zu ver­an­la­gen.

Ver­an­la­gungs­wahl­recht nach dem Tode eines Ehe­gat­ten

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 21. Juni 2007 – III R 59/​06