Zeit­li­che Zuord­nung von Steu­er­an­rech­nungs­be­trä­gen

Hat das Finanz­amt eine im Jahr 1993 erfolg­te Gewinn­aus­schüt­tung den Ein­künf­ten des Anteils­eig­ners aus Land- und Forst­wirt­schaft zuge­ord­net und des­halb die ent­spre­chen­de Ein­nah­me zur Hälf­te im Ein­kom­men­steu­er­be­scheid 1992 erfasst, so müs­sen auch die anfal­len­den Steu­er­an­rech­nungs­be­trä­ge (Kör­per­schaft­steu­er und Kapi­tal­ertrag­steu­er) zur Hälf­te auf die Ein­kom­men­steu­er 1992 ange­rech­net wer­den. Das gilt nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann, wenn jene Beträ­ge bereits vol­len Umfangs auf die Ein­kom­men­steu­er 1993 ange­rech­net wor­den sind.

Zeit­li­che Zuord­nung von Steu­er­an­rech­nungs­be­trä­gen

Urteil vom 18. Sep­tem­ber 2007 I R 54/​06