Ent­schei­dung über den PKH-Antrag nach Kla­ge­ab­wei­sung

Über den nach rechts­kräf­ti­ger Kla­ge­ab­wei­sung durch Gerichts­be­scheid des Bericht­erstat­ters gemäß § 79a Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 noch offe­nen Antrag auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe (PKH) ent­schei­det der Bericht­erstat­ter gemäß § 142 FGO, § 127 ZPO, § 79a Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 FGO.

Ent­schei­dung über den PKH-Antrag nach Kla­ge­ab­wei­sung

Soweit über den Pro­zess­kos­ten­hil­fe-Antrag nicht im vor­be­rei­ten­den Ver­fah­ren gemäß § 79a Abs. 1 Nr. 2 oder 3 FGO ent­schie­den wird, ist für den Beschluss (§ 5 Abs. 3 FGO) über den nach Been­di­gung des Kla­ge­ver­fah­rens noch offe­nen Antrag gemäß § 142 FGO i. V. m. § 127 ZPO das im ers­ten Rechts­zug ent­schei­den­de Gericht zustän­dig 1, und zwar ggf. in der im Ein­zel­fall ent­schei­den­den beson­de­ren Beset­zung, hier durch den Bericht­erstat­ter nach § 79a Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 FGO wie sonst z. B. durch den Ein­zel­rich­ter nach § 6 FGO oder durch den Vor­sit­zen­den nach § 79a Abs. 2 oder § 69 Abs. 3 Satz 5, ggf. i. V. m. § 114 Abs. 2 Satz 3 FGO 2.

Finanz­ge­richt Ham­burg, Beschluss vom 3. Janu­ar 2014 – 3 K 157/​13

  1. vgl. Schwarz in Hübschmann/​Hepp/​Spitaler, AO/​FGO, § 142 FGO Rz. 275[]
  2. vgl. FG Ham­burg, Beschluss vom 11.04.2007 – 3 K 65/​07, EFG 2007, 1486; Stap­per­fend in Grä­ber, FGO, 7. A., § 142 Rz. 87[]