Finanz­ge­richts­ver­fah­ren ‑und das Rechts­mit­tel des Bei­gela­de­nen

Zur Ein­le­gung der Revi­si­on berech­tigt sind grund­sätz­lich alle Betei­lig­ten des Ver­fah­rens vor dem Finanz­ge­richt (§ 115 Abs. 1 FGO).

Finanz­ge­richts­ver­fah­ren ‑und das Rechts­mit­tel des Bei­gela­de­nen

Für ein Rechts­mit­tel des Bei­gela­de­nen ist aller­dings erfor­der­lich, dass er durch die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung mate­ri­ell beschwert ist1.

Dies ist im Rah­men einer ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung u.a. dann der Fall, wenn das Finanz­ge­richt im Urteil den Gewinn­an­teil der Bei­gela­de­nen erhöt hat.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Sep­tem­ber 2015 – III R 49/​13

  1. BFH, Urteil vom 10.07.1997 – V R 94/​96, BFHE 183, 288, BSt­Bl II 1997, 707, unter II. 1.c, und BFH, Beschluss vom 09.02.2006 – VIII B 52/​05, BFH/​NV 2006, 1155, unter 2.