Eine Entscheidung über den Antrag auf Bestimmung des zuständigen Finanzgerichts bedarf keiner Kostenentscheidung. Dies gilt bei antragsgemäßer Bestimmung des zuständigen Finanzgerichts ebenso wie bei Zurückweisung des Antrags1.
Da für das Zuständigkeitsbestimmungsverfahren keine Gerichtskosten anfallen und auch für die Bestimmung der Anwaltskosten dieselbe Angelegenheit besteht (§ 16 Nr. 3a des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes -RVG-), bedarf es auch im Fall der Zurückweisung des Antrags keiner Kostengrundentscheidung2.
Bundesfinanzhof, Beschluss vom 14. November 2023 – IV S 24/23
- vgl. BFH, Beschluss vom 29.06.2015 – III S 12/15, Rz 32, für die Vornahme der Bestimmung durch den BFH[↩]
- BayObLG, Beschluss vom 12.06.2019 – 1 AR 12/18, zur Rechtslage nach Inkrafttreten des § 16 Nr. 3a RVG am 01.08.2013; so auch Brandis in Tipke/Kruse, § 39 FGO Rz 8; anders noch Steinhauff in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 39 FGO Rz 160 und Gräber/Herbert, Finanzgerichtsordnung, 9. Aufl., § 39 Rz 10[↩]
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