Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung in Abhol­fäl­len

Nach § 6a UStG 1999 i.V.m. § 17a Abs. 2 UStDV 1999 „soll“ die inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung (kumu­la­tiv) durch die in Nr. 1 bis 4 der Bestim­mung bezeich­ne­ten Vor­aus­set­zun­gen nach­ge­wie­sen wer­den. § 17a Abs. 2 UStDV 1999 ist eine Soll­vor­schrift; dies bedeu­tet jedoch nur, dass das Feh­len einer der in Abs. 2 auf­ge­führ­ten Vor­aus­set­zun­gen nicht zwangs­läu­fig zur Ver­sa­gung der Steu­er­be­frei­ung führt und der bezeich­ne­te Nach­weis auch durch ande­re Bele­ge –z.B. durch die auf den Rech­nun­gen aus­ge­wie­se­ne Anschrift des Leis­tungs­emp­fän­gers– erbracht wer­den kann.

Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung in Abhol­fäl­len

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 1. Febru­ar 2007 – V R 41/​04