Ver­trags­er­fül­lung durch den Insol­venz­ver­wal­ter

Wählt der Insol­venz­ver­wal­ter die Erfül­lung eines bei Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens noch nicht oder nicht voll­stän­dig erfüll­ten Werk­ver­tra­ges, wird die Werk­lie­fe­rung –wenn kei­ne Teil­leis­tun­gen i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a Sät­ze 2 und 3 UStG geson­dert ver­ein­bart wor­den sind– erst mit der Leis­tungs­er­brin­gung nach Ver­fah­rens­er­öff­nung aus­ge­führt. Bei der hier­auf ent­fal­len­den Umsatz­steu­er han­delt es sich um eine Mas­se­ver­bind­lich­keit, soweit das ver­ein­bar­te Ent­gelt nicht bereits vor Ver­fah­rens­er­öff­nung ver­ein­nahmt wur­de.

Ver­trags­er­fül­lung durch den Insol­venz­ver­wal­ter

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 30. April 2009 – V R 1/​06