Abwrack­prä­mie min­dert Hartz-IV-Leis­tun­gen

Bezie­her der Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de ("Hartz-IV") müs­sen sich die staat­li­che Abwrack­prä­mie für Alt­wa­gen als Ein­kom­men leis­tungs­min­dernd auf ihre Hartz-IV-Leis­­tun­­gen anrech­nen las­sen, wie jetzt jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len im vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren eines ALG-II-Emp­­fän­gers aus Bochum ent­schie­den. Der ALG-II-Emp­­fän­ger war gegen die tele­fo­ni­sche Aus­kunft der zustän­di­gen ARGE, er müs­se sich die Abwrack­prä­mie

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7½ Jah­re

Und noch ein zwei­tes Mal hat sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge einer Haf­tung wegen Ver­let­zung der elter­li­chen Auf­sichts­pflicht befas­sen müs­sen. Sein Urteil bei einem 7 1/​2 Jah­re alten Kind: Nor­mal ent­wi­ckel­ten Kin­dern im Alter von 7½ Jah­ren ist im All­ge­mei­nen das Spie­len im Frei­en auch ohne Auf­sicht gestat­tet, wenn die

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5 ½ Jah­re – alle 30 Minu­ten

Ein Auf­sichts­pflich­ti­ger muss dafür sor­gen, dass ein Kind im Alter von 5½ Jah­ren auf einem Spiel­platz in regel­mä­ßi­gen Abstän­den von höchs­tens 30 Minu­ten kon­trol­liert wird. Die­sen Maß­stab zur (elter­li­chen) Auf­sichts­pflicht setzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem von zwei heu­te zu die­sem The­men­kom­plex ver­öf­fent­lich­ten aktu­el­len Urtei­len, die bei­de das glei­che Scha­dens­er­eig­nis betra­fen:

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Pfer­de­tritt beim rek­ta­len Fie­ber­mes­sen

Ein Aus­schluss der Tier­hal­ter­haf­tung wegen Han­delns auf eige­ne Gefahr kommt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs regel­mä­ßig nicht in Betracht, wenn sich der Geschä­dig­te der Tier­ge­fahr aus­ge­setzt hat, um auf­grund ver­trag­li­cher Abspra­che mit dem Tier­hal­ter Ver­rich­tun­gen an dem Tier vor­zu­neh­men. Des­halb haf­tet der Tier­hal­ter, soweit die tat­be­stand­li­chen Haf­tungs­vor­aus­set­zun­gen der

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Hartz IV – Kei­ne Leis­tungs­kür­zung bei Ver­wei­ge­rung von 4,50 Euro-Job

Wei­gert sich ein Lang­zeit­ar­beits­lo­ser, zu Dum­ping­löh­nen zu arbei­ten, darf die Grund­si­che­rungs­be­hör­de das Arbeits­lo­sen­geld II nicht kür­zen. Dies ent­schied jetzt das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer Leis­tungs­be­zie­he­rin aus Bochum, die bei einem Tex­til­dis­coun­ter für einen Stun­den­lohn von 4,50 Euro brut­to arbei­ten soll­te. Als die arbeits­lo­se Frau die Arbeit ablehn­te, senk­te die

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge bei Schwarz­ar­beit

Bei ille­ga­len Bech­äf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen kann die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge auf der Grund­la­ge einer fik­ti­ven Net­to­lohn­ver­ein­ba­rung nach erhe­ben, wobei die hin­zu­zu­rech­nen­de Lohn­steu­er man­gels dem Arbeit­ge­ber vor­lie­gen­der Steu­er­kar­te nach Steu­er­klas­se VI zu berech­nen ist.

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Miet­kos­ten bei Hartz IV

Lang­zeit­ar­beits­lo­se, die ohne Zustim­mung des Grund­si­che­rungs­trä­gers umzie­hen, haben Anspruch auf vol­le Über­nah­me der höhe­ren Miet­kos­ten, wenn der Umzug erfor­der­lich war und die Mie­te wei­ter­hin ange­mes­sen ist. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer Bochu­me­rin, die als Unter­mie­te­rin ihres Freun­des mit in des­sen neue Woh­nung umge­zo­gen war.

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30 Jah­re Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für Schwarz­ar­beit

Arbeit­ge­ber, die Schwarz­ar­bei­ter beschäf­ti­gen, müs­sen 30 Jah­re lang für geschul­de­te Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ein­ste­hen. Dies ent­schied das Sozi­al­ge­richt Dort­mund im Fal­le einer Spe­di­ti­on aus Bochum, die von der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung West­fa­len auf Zah­lung von 24.495,- Euro an Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen für die Jah­re 1995 bis 1998 zuzüg­lich 15.820,- Euro an Säum­nis­zu­schlä­gen in Anspruch genom­men

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Schrott­im­mo­bi­li­en

Der für das Bank­recht zustän­di­ge XI. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te dar­über zu ent­schei­den, wel­che Rech­te Ver­brau­chern zuste­hen, die ihren zur Finan­zie­rung einer Eigen­tums­woh­nung geschlos­se­nen Real­kre­dit­ver­trag nach den Vor­schrif­ten des Haus­tür­wi­der­rufs­ge­set­zes wider­ru­fen haben.

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