Das Betriebs­grund­stück – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts

Für den Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft gehö­ren­den Grund­stücks reicht der Wert­an­satz des Grund­stücks in der Bilanz der Gesell­schaft nicht aus. Der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren Grund­stücks­werts kann regel­mä­ßig auch nicht durch Ablei­tung aus dem Kauf­preis für einen Gesell­schafts­an­teil geführt wer­den. Nach § 151 Abs. 1 Satz

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Teil­wert­an­satz bei der Über­tra­gung eines Wirt­schafts­gut – als eigen­stän­di­ger Besteue­rungs­tat­be­stand

§ 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 nor­miert mit der Anord­nung des Teil­wert­an­sat­zes einen eige­nen Besteue­rungs­tat­be­stand, soweit die dort genann­ten Über­tra­gun­gen weder als Ent­nah­me noch als Ein­la­ge zu qua­li­fi­zie­ren sind. Der Teil­wert ist auch dann anzu­set­zen, wenn er nied­ri­ger als der Buch­wert ist. Nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 ist bei der

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Teil­wert = Buch­wert?

Bei Wirt­schafts­gü­tern, die nicht der Abnut­zung unter­lie­gen, besteht die wider­leg­ba­re Ver­mu­tung, dass sich ihr Teil­wert mit den Anschaf­fungs­kos­ten (Buch­wert) deckt. Danach ist die Bewer­tung einer Betei­li­gung mit den Anschaf­fungs­kos­ten die Regel und die mit einem davon abwei­chen­den Teil­wert die Aus­nah­me . Des­halb ist es Sache der Klä­ge­rin, wel­che die Bewer­tung

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Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum des Unter­neh­mers – und die Ein­brin­gung zum Buch­wert

Eine vom bür­ger­li­chen Recht abwei­chen­de Zurech­nung unter dem Gesichts­punkt des wirt­schaft­li­chen Eigen­tums kommt nur in Betracht, wenn nach dem Gesamt­bild der Ver­hält­nis­se ein ande­rer als der recht­li­che Eigen­tü­mer die tat­säch­li­che Herr­schaft aus­übt und den nach bür­ger­li­chem Recht Berech­tig­ten auf Dau­er von der Ein­wir­kung auf das Wirt­schafts­gut wirt­schaft­lich aus­schlie­ßen kann (§

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Tarif­be­güns­ti­gung des Betriebs­auf­ga­be­ge­winns – trotz vor­he­ri­ger Aus­glie­de­rung

Der Gewinn aus der Auf­ga­be eines Betriebs unter­liegt auch dann der Tarif­be­güns­ti­gung gemäß § 34 EStG, wenn zuvor im engen zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Betriebs­auf­ga­be eine das gesam­te Nenn­ka­pi­tal umfas­sen­de Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft zum Buch­wert in ein ande­res Betriebs­ver­mö­gen über­tra­gen oder über­führt wor­den ist. Gemäß § 34 Abs. 1 Satz

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Teil­ent­gelt­lich Ein­brin­gung eines Grund­stücks in eine KG

Nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG ist die Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern aus einem Betriebs­ver­mö­gen in das Gesamt­hands­ver­mö­gen einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft nur dann steu­erneu­tral mög­lich, wenn die Über­tra­gung unent­gelt­lich oder gegen Gewäh­rung oder Min­de­rung von Gesell­schafts­rech­ten erfolgt. Die Über­tra­gung führt dage­gen zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven, soweit ein Wirt­schafts­gut ent­gelt­lich nicht gegen

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Buch­wert­über­tra­gung von gewerb­li­chen in land­wirt­schaft­li­che Wirt­schafts­gü­ter

Nicht der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen­de Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung oder Auf­ga­be eines Gewer­be­be­triebs kön­nen, soweit sie auf nach § 6b Abs. 1 Satz 1 EStG begüns­tig­te Wirt­schafts­gü­ter ent­fal­len, nach § 6b EStG auf Wirt­schafts­gü­ter eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs über­tra­gen wer­den. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit war durch die Ver­äu­ße­rung eines

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Über­tra­gung eines Wirt­schafts­guts aus dem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen in das Gesamt­hands­ver­mö­gen

Die teil­ent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Wirt­schafts­guts des Son­der­be­triebs­ver­mö­gens in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der Per­so­nen­ge­sell­schaft führt nicht zur Rea­li­sie­rung eines Gewinns, wenn das Ent­gelt den Buch­wert nicht über­steigt. Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann Wirt­schafts­gü­ter aus sei­nem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen an die Gesell­schaft wie ein frem­der Drit­ter ent­gelt­lich ver­äu­ßern. Über­schrei­tet das Ent­gelt den Buch­wert, erzielt der

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