Außergewöhnliche Belastung durch Unterhaltszahlungen - und die Erwerbsobliegenheit des Angehörigen

Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung durch Unter­halts­zah­lun­gen – und die Erwerbs­ob­lie­gen­heit des Ange­hö­ri­gen

Das jeder­zei­ti­ge Bereit­ste­hen für einen even­tu­el­len Pfle­ge­ein­satz bei behin­der­ten Ange­hö­ri­gen („Pfle­ge auf Abruf“) ist kein beson­de­rer Umstand, der die gene­rel­le Erwerbs­ob­lie­gen­heit voll­jäh­ri­ger Per­so­nen ent­fal­len lässt. Der Steu­er­pflich­ti­ge hat grund­sätz­lich nach­zu­wei­sen, dass sich die unter­hal­te­ne Per­son um eine Beschäf­ti­gung bemüht hat. Fehlt es hier­an, kommt eine Schät­zung der (fik­ti­ven) Ein­künf­te in

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Erbschaftsteuerbefreiung für die Pflege des Erblasser

Erb­schaft­steu­er­be­frei­ung für die Pfle­ge des Erb­las­ser

Pfle­ge i.S. des § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG ist die regel­mä­ßi­ge und dau­er­haf­te Für­sor­ge für das kör­per­li­che, geis­ti­ge oder see­li­sche Wohl­be­fin­den einer wegen Krank­heit, Behin­de­rung, Alters oder eines sons­ti­gen Grun­des hilfs­be­dürf­ti­gen Per­son. Es ist nicht erfor­der­lich, dass der Erb­las­ser pfle­ge­be­dürf­tig i.S. des § 14 Abs. 1 SGB XI und einer Pfle­ge­stu­fe

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Der Zuschuss zum Aufenthalt in einem Kinderhospiz

Der Zuschuss zum Auf­ent­halt in einem Kin­der­hos­piz

Ein Zuschuss zu einer vor­rüber­ge­hen­den sta­tio­nä­ren Hos­piz­ver­sor­gung kann nur bean­sprucht wer­den, wenn eine ambu­lan­te Ver­sor­gung zu Hau­se oder in der Fami­lie nicht mög­lich ist. Bei einem gleich­blei­ben­den Zustand eines schwerst­be­hin­der­ten Kin­des, das grund­sätz­lich bis­her in der Fami­lie ver­sorgt wor­den ist, kann eine sol­che Unmög­lich­keit nicht durch die star­ke Dau­er­be­las­tung der

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Unfall bei der Familienpflege

Unfall bei der Fami­li­en­pfle­ge

Die gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung greift bei einer nicht erwerbs­mä­ßi­gen Pfle­ge­per­son, die einen Unfall bei einer der kon­kre­ten Pfle­ge­tä­tig­keit im Bereich der Grund­pfle­ge vor­be­rei­ten­den Hand­lung erlei­det, nur dann, wenn ein enger sach­li­cher, ört­li­cher und zeit­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen der vor­be­rei­ten­den Hand­lung und der Pfle­ge­tä­tig­keit besteht. Ereig­net sich der Unfall zwei Stun­den vor der

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Courthouse

Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht bei Pfle­ge eines Ange­hö­ri­gen

Zur Fest­sel­lung sei­ner Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht muss ein Erwerbs­lo­ser, der einen Ange­hö­ri­gen pflegt, wenigs­tens 14 Stun­den Pfle­ge­zeit pro Woche auf­wen­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Mainz in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines erwerbs­lo­sen Man­nes, der sei­ne Mut­ter pflegt, auf Fest­stel­lung der Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht abge­wie­sen. Der Klä­ger aus Idar-Ober­stein hat zusam­men

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Selbständig als Familienpfleger – was ist zu beachten?

Selb­stän­dig als Fami­li­en­pfle­ger – was ist zu beach­ten?

Der Weg in die Selbst­stän­dig­keit für einen erfah­re­nen Haus- und Fami­li­en­pfle­ger geht über die Grün­dung eines eigen­stän­di­gen ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­tes. Neben erfolg­rei­cher Prü­fung zum Haus- und Fami­li­en­pfle­ger und einer Berufs­er­fah­rung von min­des­tens 2 Jah­ren (1 Jahr im ambu­lan­ten Bereich) in den letz­ten 5 Jah­ren, dem Füh­rer­schein sowie einem Gesund­heits­zeug­nis und einer Imp­fung gegen

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Familienpflegezeit

Fami­li­en­pfle­ge­zeit

Arbei­ten und gleich­zei­tig Ange­hö­ri­ge pfle­gen: Das bringt vie­le Berufs­tä­ti­ge an die Gren­zen ihrer Belast­bar­keit. Zukünf­tig soll hier die so genann­te Fami­li­en­pfle­ge­zeit für Abhil­fe sor­gen und es den Betrof­fe­nen ermög­li­chen, ihre Arbeits­zeit zu redu­zie­ren ohne all­zu hohe Ein­kom­mens­ein­bu­ßen hin­zu­neh­men. Einen ent­sp­ch­re­chen­den Geset­zes­ent­wurf hat die Bun­des­re­gie­rung jetzt in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Das

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Arbeitsunfall bei der Urlaubsbegleitung der pflegebedürftigen Eltern

Arbeits­un­fall bei der Urlaubs­be­glei­tung der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern

Für eine pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge kann bei der Beglei­tung ihrer pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern auf dem Rück­weg aus deren Urlaub Ver­si­che­rungs­schutz in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung bestehen. Damit gab jetzt das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Essen einer Klä­ge­rin aus Wup­per­tal Recht, die ihre pfle­ge­be­dürf­ti­gen Eltern in deren Spa­ni­en­ur­laub gepflegt und auch auf dem Heim­flug beglei­tet

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