Die Einrichtung einer G8-Lerngruppe

Angesichts des Bedeutungsgehalts der Privatschulfreiheit muss nur ein Mindestmaß an Verträglichkeit mit den vorhandenen Schulstrukturen einschließlich der damit verfolgten pädagogischen Ziele vorliegen. Die Friedensschule Münster erfüllt auch bei Einrichtung einer „G8-Lerngruppe“ pro Jahrgang die Merkmale einer Ersatzschule. So das Verwaltungsgericht Münster in dem hier vorliegenden Eilverfahren, mit dem die Friedensschule

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Schülerbeförderungskosten im G8 – System

Nach den gesetzlichen Bestimmungen des Hessischen Schulgesetzes können für den Besuch der Jahrgangsstufe 10 der gymnasialen Oberstufe im G 8-System Schülerbeförderungskosten nicht erstattet werden. So die Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in dem hier vorliegenden Fall einer Schülerin, deren Antrag auf Erstattung von Schülerbeförderungskosten der Rheingau-Taunus-Kres abgelehnt hatte. Geklagt hatte eine

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Mittlere Reife im verkürzten gymnasialen Bildungsgang G 8

Während Schüler des herkömmlichen gymnasialen Bildungsganges (G 9) am Ende der gymnasialen Mittelstufe eine Gleichstellung mit dem Realschulabschluss erreichen, erfolgt für G 8 – Schüler am Ende der gymnasialen Mittelstufe lediglich eine Gleichstellung mit dem Hauptschulabschluss. Eine Gleichstellung mit dem Realschulabschluss kann bei G8 – Schülern dagegen erst nach einem

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Die Rückkehr zu G 9 im kommenden Schuljahr

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht vermittelt über einen Mindeststandard an staatlicher Bildungsgewährleistung hinaus keine weitergehenden Leistungsansprüche, insbesondere auch keinen Anspruch auf Änderung oder Erweiterung des schulischen Unterrichtsangebots oder eine bestimmte organisatorische Gestaltung der Schule. So hat das Verwaltungsgericht Darmstadt in dem hier vorliegenden Fall den Eilantrag eines Fünfklässlers abgelehnt, vom Schuljahr 2013/2014

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Die fehlerhafte Ermessensausübung des Bildungsministeriums

Das Bildungsministerium hat sein Ermessen fehlerhaft ausgeübt, wenn in der Begründung eines Bescheides über die Wiedereinführung eines neunjährigen Bildungsgangs (G 9) an einem Gymnasium widersprüchliche und damit nicht nachvollziehbare Annahmen hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Einführung von G9 für die betreffende Gemeinde zugrundgelegt worden sind. Mit dieser Begründung hat das

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Acht- oder neunjähriges Gymnasium als Entscheidung der Eltern

Die Zuweisung eines Schülers an ein sog. „G8GTS“ Gymnasium gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern, widerspricht den Zielvorgaben des Gesetzgebers und verletzt das verfassungsrechtlich garantierte Elternrecht. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden Fall im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes dem Antrag der Eltern eines Schülers stattgegeben,

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9-jähriger Bildungsgang am Gymnasium – Die Rückkehr zu G9

Ein Bescheid des Schleswig-Holsteinischen Bildungsministeriums über die Entscheidung zur Wiedereinführung des 9-jährigen Bildungsgangs ist ermessensfehlerhaft und muss aufgehoben werden, wenn eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Kosten der beiden Varianten 8-jähriger oder 9-jähriger Bildungsgang nicht stattgefunden hat. Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Schleswig die Wiedereinführung des 9-jährigen Bildungsgangs (G9) an

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Übernahme der Schülerfahrkosten

Das Verwaltungsgericht Köln hat einer Klage gegen die Stadt Wipperfürth stattgegeben, nach der Schüler der 10. Klasse eines G-8-Gymnasiums den gleichen Anspruch auf Übernahme der Schülerfahrkosten wie Schüler der 10. Klasse anderer Schulformen haben. Das Kölner Gericht schloss sich damit ähnlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte Aachen und Gelsenkirchen aus dem Jahr

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