Die unberechtigte Grabpflege

Die unbe­rech­tig­te Grab­pfle­ge

Das Toten­für­sor­ge­recht umfasst unter ande­rem das Recht, für die Bestat­tung zu sor­gen . Dies schließt die Bestim­mung der Gestal­tung und des Erschei­nungs­bil­des einer Grab­stät­te ein. Das Toten­für­sor­ge­recht beinhal­tet dar­über hin­aus die Befug­nis zu deren Pfle­ge und zur Auf­recht­erhal­tung deren Erschei­nungs­bilds . Das Toten­für­sor­ge­recht ist ein sons­ti­ges Recht im Sin­ne von

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Gräberstätten und ihr Schutz vor Rechtsextremisten

Grä­ber­stät­ten und ihr Schutz vor Rechts­ex­tre­mis­ten

66 Jah­re nach dem ver­hee­ren­den Bom­ben­an­griff auf das dama­li­ge Swi­ne­mün­de liegt dem Land­tag von Meckeln­burg-Vor­­­pom­­mern der Ent­wurf eines Grä­ber­stät­ten­ge­set­zes für Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern vor. Ziel des Gesetz­ent­wurfs ist es, der Wür­de von Grä­ber­stät­ten wie bei­spiels­wei­se dem Golm auf der Insel Use­dom als Orte der Erin­ne­rung an die Opfer von Krie­gen und Gewalt­herr­schaft

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Gemeinsame Grabeinfassung für zwei Einzelgräber

Gemein­sa­me Grab­ein­fas­sung für zwei Ein­zel­grä­ber

Die gemein­sa­me Ein­fas­sung von zwei neben­ein­an­der lie­gen­den Ein­zel­grä­bern kann aus­nahms­wei­se auch dann zuläs­sig sein, wenn die Fried­hofs­sat­zung Dop­pel­grä­ber aus­schließt. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­den Rechts­streit wur­den die Eltern der Klä­ger, die bei einem Ver­kehrs­un­fall ums Leben gekom­men waren, am sel­ben Tag in zwei neben­ein­an­der gele­ge­nen Ein­zel­grä­bern

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Von Grabplatten und Wachsleichen

Von Grab­plat­ten und Wachs­lei­chen

Das Ver­bot von Grab­plat­ten – also der voll­flä­chi­gen Abde­ckung des Gra­bes mit Stein- oder Mar­mor­plat­ten – kann wirk­sam in der Fried­hofs­sat­zung erfol­gen, sofern dies zur Wah­rung eines wich­ti­gen Belan­ges des Fried­ho­fes wie etwa der Gewähr­leis­tung einer unge­hin­der­ten Lei­chen­ver­we­sung inner­halb der Ruhe­zei­ten not­wen­dig ist. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Nie­der­säch­si­sche

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Grabgestaltung in nachbarlicher Verbundenheit

Grab­ge­stal­tung in nach­bar­li­cher Ver­bun­den­heit

Zwei neben­ein­an­der lie­gen­de Rei­hen­grä­ber auf einem Fried­hof dür­fen trotz einer anders­lau­ten­den Bestim­mung in der Fried­hofs­sat­zung eine gemein­sa­me Grab­ein­fas­sung erhal­ten, ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz für den Fried­hof der im Wes­ter­wald gele­ge­nen Orts­ge­mein­de Mör­len. Die Klä­ger stell­ten im Jahr 2007 bei der beklag­ten Orts­ge­mein­de als Fried­hofs­trä­ge­rin den Antrag, ihre bei einem

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Unkündbare Grabpflege

Unkünd­ba­re Grab­pfle­ge

Betreibt jemand Vor­sor­ge für sei­ne eige­ne Grab­pfle­ge, so kann er die­sen Ver­trag zu Leb­zei­ten auch wie­der kün­di­gen. Ander­wei­ti­ge Ver­ein­ba­run­gen in den Ver­trags­for­mu­la­ren, die eine Kün­di­gung durch den Bestel­ler zu des­sen Leb­zei­ten aus­schlie­ßen, ver­sto­ßen als (for­mu­lar­mä­ßig ver­wen­de­te) All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen gegen gesetz­li­che Klau­sel­ver­bo­te und sind daher nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des

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Durchschnittsbesteuerung für Umsätze aus Grabpflegeleistungen

Durch­schnitts­be­steue­rung für Umsät­ze aus Grab­pfle­ge­leis­tun­gen

Für die im Rah­men eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs aus­ge­führ­ten Umsät­ze wird die Umsatz­steu­er im Regel­fall nach soge­nann­ten "Durch­schnitts­sät­zen" berech­net. Die­se Bestim­mung des § 24 UStG erfasst aber, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­stell­te, bei richt­li­ni­en­kon­for­mer Aus­le­gung nur land­wirt­schaft­li­che Dienst­leis­tun­gen i.S. des Art. 25 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG. Deren ein­kom­men­steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung ist

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