Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen – und die Ver­rech­nung mit Alt­ver­lus­ten

Vor­aus­set­zung für die Ver­rech­nung zwi­schen den dem geson­der­ten Steu­er­ta­rif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen­den posi­ti­ven Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen und den dem Steu­er­ta­rif des § 32a EStG unter­lie­gen­den Alt­ver­lus­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen ist ein Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG. Die Ungleich­be­hand­lung der Ver­rech­nung von Alt­ver­lus­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen gegen­über

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Kapi­tal­erträ­ge, Güns­ti­ger­prü­fung – und der kon­klu­dent gestell­te Antrag

Der Bun­des­fi­nanz­hof hält an sei­ner im Urteil vom 28.07.2015 geäu­ßer­ten Auf­fas­sung fest, dass eine kon­klu­den­te Antrag­stel­lung gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG bei nicht fach­kun­dig bera­te­nen Steu­er­pflich­ti­gen, die ‑wie die Anle­ger- die Steu­er­erklä­rung selbst erstel­len, in Betracht kommt. Aller­dings war im hier ent­schie­de­nen Streit­fall nicht von einem kon­klu­dent gestell­ten Antrag

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Kapi­tal­erträ­ge, Güns­ti­ger­prü­fung – und der ver­spä­te­te Antrag

Sowohl die Unkennt­nis des Antrags­rechts gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG als auch die Unkennt­nis, einen sol­chen Antrag neben einem Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung stel­len zu kön­nen bzw. zu müs­sen, kön­nen bei einem nicht fach­kun­dig bera­te­nen Steu­er­pflich­ti­gen unver­schul­det sein und zur Wie­der­ein­set­zung in die Antrags­frist gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz

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Aus­schüt­tun­gen einer Kapi­tal­ge­sell­schaft – und die Aus­wir­kun­gen der Güns­ti­ger­prü­fung

Sind Ein­künf­te aus der Aus­schüt­tung einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, deren Betei­li­gung der Steu­er­pflich­ti­ge im Pri­vat­ver­mö­gen hält, auf­grund eines Antrags auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG den tarif­lich zu besteu­ern­den Ein­künf­ten hin­zu­zu­rech­nen, fin­det die antei­li­ge (40 %-ige) Steu­er­be­frei­ung gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. d EStG kei­ne Anwen­dung. Allein auf­grund des erfolg­rei­chen Antrags auf

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Nega­ti­ve Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen – Abgel­tungs­teu­er und Ver­lust­aus­gleich

Wird ein Antrag gemäß § 32d Abs. 6 EStG gestellt, kön­nen nega­ti­ve Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die dem geson­der­ten Tarif des § 32d Abs. 1 EStG unter­lie­gen, mit posi­ti­ven tarif­lich besteu­er­ten Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen ver­rech­net wer­den . Ein Abzug des Spa­­rer-Pau­sch­be­­trags gemäß § 20 Abs. 9 EStG von Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die gemäß §

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Abgel­tungs­teu­er – und die zu spät bean­trag­te Güns­ti­ger­prü­fung

Der zeit­lich unbe­fris­te­te Antrag auf Güns­ti­ger­prü­fung gemäß § 32d Abs. 6 EStG kann nach der Unan­fecht­bar­keit des Ein­kom­men­steu­er­be­scheids nur dann zu einer Ände­rung der Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zung füh­ren, wenn die Vor­aus­set­zun­gen einer Ände­rungs­vor­schrift erfüllt sind. Führt die Güns­ti­ger­prü­fung nach § 32d Abs. 6 EStG ins­ge­samt zu einer nied­ri­ge­ren Ein­kom­men­steu­er, kommt eine Ände­rung des Bescheids

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Abgel­tungs­teu­er – und das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot in Alt­fäl­len

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind. Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung. Denn mit

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Abgel­tungs­steu­er – die Güns­ti­ger­prü­fung und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug

Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung; ein Abzug der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten kommt daher nicht in Betracht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger tes­ta­men­ta­ri­scher Allein­er­be der im Sep­tem­ber 2010 ver­stor­be­nen A. Im Streit­jahr 2009 leb­te

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Güns­ti­ger­prü­fung bei mehr­fa­cher Haus­halts­auf­nah­me eines Kin­des

Nach § 31 EStG wird die steu­er­li­che Frei­stel­lung eines Ein­kom­mens­be­trags in Höhe des Exis­tenz­mi­ni­mums eines Kin­des ein­schließ­lich der Bedar­fe für Betreu­ung und Erzie­hung oder Aus­bil­dung im gesam­ten Ver­an­la­gungs­zeit­raum ent­we­der durch die Frei­be­trä­ge nach § 32 Abs. 6 EStG oder durch Kin­der­geld nach §§ 62 ff. EStG bewirkt (§ 31 Satz 1 EStG).

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Ein­kom­men­steu­er­ta­rif und bestands­kräf­tig abge­lehn­te Kin­der­geld­an­sprü­che

Ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2004 ist bei der Prü­fung der Fra­ge, ob der Abzug der Kin­der­frei­be­trä­ge für den Steu­er­pflich­ti­gen vor­teil­haf­ter ist als das Kin­der­geld, nicht auf das (tat­säch­lich) gezahl­te Kin­der­geld, son­dern auf den Anspruch auf Kin­der­geld abzu­stel­len. Das gilt auch dann, wenn ein Kin­der­geld­an­trag trotz des mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Bestehens des Anspruchs bestands­kräf­tig

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