Die  im Verwaltungsgerichtsverfahren gesperrten Behördenakten - und die Zulässigkeit des In-Camera-Verfahrens

Die im Ver­wal­tungs­ge­richts­ver­fah­ren gesperr­ten Behör­den­ak­ten – und die Zuläs­sig­keit des In-Came­ra-Ver­fah­rens

Vor­aus­set­zung für die Zuläs­sig­keit eines Antra­ges nach § 99 Abs. 2 Satz 1 VwGO ist die ord­nungs­ge­mä­ße Beja­hung der Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit der gesperr­ten Unter­la­gen für das Aus­gangs­ver­fah­ren . Über die Fra­ge, ob Unter­la­gen der Vor­la­ge­pflicht des § 99 Abs. 1 Satz 1 VwGO unter­lie­gen, hat nach der Auf­ga­ben­ver­tei­lung zwi­schen dem Fach­se­nat und dem Gericht der

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Verwaltungsprozess - und der geheim zu haltende Schriftsatz

Ver­wal­tungs­pro­zess – und der geheim zu hal­ten­de Schrift­satz

Ein im gericht­li­chen Ver­fah­ren von einem Pro­zess­be­tei­lig­ten vor­ge­leg­ter Schrift­satz – hier: Beru­fungs­be­grün­dung nebst Anla­gen – ist kein taug­li­cher Gegen­stand einer Sper­r­erklä­rung. Das Recht und die Pflicht des Gerichts, den Betei­lig­ten nach dem auch im in-came­­ra-Ver­­­fah­­ren gel­ten­den Grund­satz des recht­li­chen Gehörs alle pro­zess­re­le­van­ten Äuße­run­gen im Rah­men des gericht­li­chen Ver­fah­rens zur Kennt­nis

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Kostenentscheidung bei finanzgerichtlichen in camara-Verfahren

Kos­ten­ent­schei­dung bei finanz­ge­richt­li­chen in cama­ra-Ver­fah­ren

Das Ver­fah­ren nach § 86 Abs. 3 FGO ist jeden­falls dann ein unselb­stän­di­ges Zwi­schen­ver­fah­ren ohne eigen­stän­di­ge Kos­ten­ent­schei­dung, wenn der Antrag nach § 86 Abs. 3 FGO erfolg­los geblie­ben und/​oder die im Rah­men des § 86 Abs. 3 FGO in Anspruch genom­me­ne Behör­de Betei­lig­te auch des Haupt­sa­che­ver­fah­rens ist. Nach § 86 Abs. 1 FGO sind

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Versagung rechtlichen Gehörs nach vorangegangener Durchsuchungsanordnung

Ver­sa­gung recht­li­chen Gehörs nach vor­an­ge­gan­ge­ner Durch­su­chungs­an­ord­nung

Das Grund­ge­setz sichert das recht­li­che Gehör im gericht­li­chen Ver­fah­ren durch Art. 103 Abs. 1 GG. Es sichert den Betei­lig­ten ein Recht auf Infor­ma­ti­on, Äuße­rung und Berück­sich­ti­gung mit der Fol­ge, dass sie ihr Ver­hal­ten im Pro­zess selbst­be­stimmt und situa­ti­ons­spe­zi­fisch gestal­ten kön­nen. Art. 103 Abs. 1 GG steht in einem funk­tio­na­len Zusam­men­hang mit der

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Rechtliches Gehör bei in-ca­me­ra-Ver­fah­ren

Recht­li­ches Gehör bei in-ca­­me­­ra-Ver­­­fah­­ren

Das Recht und die Pflicht des Ge­richts, den Be­tei­lig­ten nach dem auch im „in-ca­me­ra“-Ver­fah­ren gel­ten­den Grund­satz des recht­li­chen Ge­hörs alle pro­zess­re­le­van­ten Äu­ße­run­gen im Rah­men des ge­richt­li­chen Ver­fah­rens zur Kennt­nis zu geben, steht nicht zur Dis­po­si­ti­on der Be­hör­de. Der für eine Sach­ent­schei­dung des Fach­se­nats erfor­der­li­chen Beja­hung der Ent­schei­dungs­er­heb­lich­keit der Unter­la­gen durch

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Informationszugangsrechte vs. Geheimhaltungsbedarf im Verwaltungsprozess

Infor­ma­ti­ons­zu­gangs­rech­te vs. Geheim­hal­tungs­be­darf im Ver­wal­tungs­pro­zess

Strei­tig­kei­ten um Infor­ma­ti­ons­zu­gangs­rech­te füh­ren nicht gleich­sam auto­ma­tisch zur Ver­la­ge­rung in das "in-camera"-Verfahren. Ob es zur Beur­tei­lung des Geheim­hal­tungs­be­darfs als Erkennt­nis­hil­fe der strei­ti­gen Akten bedarf, kann neben dem Zuschnitt der Geheim­hal­tungs­grün­de auch davon abhän­gen, ob der Akten­in­halt sei­nem Gegen­stand nach unstrei­tig ist und auf die­ser Grund­la­ge über die fach­ge­setz­li­chen Geheim­hal­tungs­grün­de ent­schie­den

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