Kau­ti­on bei der Kin­der­krip­pe

Gemäß § 307 BGB unwirk­sam sind for­mu­lar­ver­trag­li­che Bestim­mun­gen in Ver­trä­gen über die Betreu­ung eines Kin­des in einer Kin­der­krip­pe, die fest­le­gen, dass eine Kau­ti­on in erheb­li­cher Höhe (hier: 1.000 €) als "Dar­le­hen" an den Betrei­ber der Kin­der­krip­pe zu leis­ten ist; die Mög­lich­keit eines Abzugs nach § 615 Satz 2 BGB voll­stän­dig abbe­din­gen, wobei

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Der Kin­der­krip­pen­ver­trag – als dau­ern­des Dienst­ver­hält­nis mit fes­ten Bezü­gen

Ist der Ver­trag über die Betreu­ung eines Kin­des in einer Kin­der­krip­pe ein "dau­ern­des Dienst­ver­hält­nis mit fes­ten Bezü­gen" im Sin­ne von § 627 Abs. 1 BGB? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Ein Kün­di­gungs­recht nach § 627 Abs. 1 BGB – wel­ches durch All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen grund­sätz­lich nicht wirk­sam abbe­dun­gen

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Kin­der­krip­pen­ver­trag – und die Pflicht zum Besuch der Krip­pe

Einer Kin­der­krip­pe steht gegen Eltern, die ihre Kin­der ent­ge­gen einer im Krip­pen­ver­trag ent­hal­te­nen Ver­pflich­tung nicht mehr in die Kin­der­krip­pe schi­cken, kein Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen eines etwai­gen Aus­falls kom­mu­na­ler und staat­li­cher För­der­gel­der zu. Ein sol­cher Anspruch ergibt sich ins­be­son­de­re nicht nicht aus § 280 Abs. 1 BGB. Hier­für fehlt es an der dazu

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Kin­der­krip­pen­ver­trag – Kün­di­gungs­fris­ten und kei­ne Pro­be­zeit

Sieht ein sol­cher Ver­trag ein ordent­li­ches Kün­di­gungs­recht von zwei Mona­ten zum Monats­en­de vor, so ist dies im Hin­blick auf § 307 BGB unbe­denk­lich. Es ist dann ins­be­son­de­re nicht gebo­ten, dass den Eltern (Dienst­be­rech­tig­ten) für die Dau­er der anfäng­li­chen Ein­ge­wöh­nungs­pha­se – im Sin­ne einer "Pro­be­zeit" – ein frist­lo­ses Lösungs­recht ein­ge­räumt wird.

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Kin­der­krip­pen-AGB

Sieht das Ver­trags­for­mu­lar einer Kin­der­krip­pe ein ordent­li­ches Kün­di­gungs­recht von zwei Mona­ten zum Monats­en­de vor, so ist dies im Hin­blick auf die AGB-Kon­­trol­­le nach § 307 BGB – auch ohne Ein­räu­mung einer anfäng­li­chen Pro­be­zeit – unbe­denk­lich. Auch ist es zuläs­sig, wenn ver­ein­bar­te Fest- und Pau­schal­be­trä­ge stets für vol­le Mona­te zu ent­rich­ten

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Zuschuss zum Bau einer Kin­der­krip­pe

Eine nie­der­säch­si­sche Gemein­de hat kei­nen Anspruch auf die nach­träg­li­che Bezu­schus­sung für den Bau einer Kin­der­krip­pe, wenn sie vor der Ent­schei­dung über die finan­zi­el­le För­de­rung der Maß­nah­me mit dem Bau bereits begon­nen hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der Gemein­de Neu­en­kir­chen abge­wie­sen,

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Die Kos­ten der pri­va­ten Kin­der­krip­pe

Kann das zustän­di­ge Jugend­amt einer Gemein­de den Anspruch auf einen bei­trags­frei­en Platz in einer Kin­der­ta­ges­stät­te für ein Kind vom voll­ende­ten zwei­ten Lebens­jahr an nicht erfül­len, hat sie die Kos­ten für die Unter­brin­gung des Kin­des in einer pri­va­ten Kin­der­krip­pe zu erstat­ten. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall der

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Woh­nen oder Kin­der­krip­pe?

Die Nach­bar­ver­träg­lich­keit einer Kin­der­krip­pe (Kin­der­ta­ges­stät­te für Klein­kin­der zwi­schen 1 und 3 oder 4 Jah­re) beur­teilt sich in ers­ter Linie nicht nach der Ein­hal­tung von Ori­en­tie­rungs­wer­ten. Maß­geb­lich sind viel­mehr ins­be­son­de­re die Grund­stücks­si­tua­ti­on sowie die in der BauN­VO getrof­fe­ne Wer­tung, wonach Kin­der­ta­ges­stät­ten als Anla­gen für sozia­le Zwe­cke je nach Grö­ße auch in einem all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet

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