Die Beihilfeverordnung des Landes Berlin - un die die Basistarifklausel

Die Bei­hil­fe­ver­ord­nung des Lan­des Ber­lin – un die die Basis­ta­rif­klau­sel

Die Basis­ta­rif­klau­sel des § 6 Abs. 5 der Bei­hil­fe­ver­ord­nung des Lan­des Ber­lin ver­stößt jeden­falls in den Fäl­len gegen den all­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz des Art. 3 Abs. 1 GG, in denen der Bei­hil­fe­be­rech­tig­te oder der berück­sich­ti­gungs­fä­hi­ge Ange­hö­ri­ge unfrei­wil­lig im Basis­ta­rif ver­si­chert ist. Dies ist der Fall, wenn er auf­grund der all­ge­mei­nen Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht gehal­ten ist, eine pri­va­te

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Die Mitgliedsbescheinigung  der Krankenkasse

Die Mit­glieds­be­schei­ni­gung der Kran­ken­kas­se

Eine Mit­glieds­be­schei­ni­gung nach § 175 SGB V stellt kei­nen Ver­wal­tungs­akt mit einer Rege­lung zur Ver­si­che­rungs­pflicht in der GKV dar. Schon in der Ver­gan­gen­heit hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt bezüg­lich Beschei­ni­gun­gen über die Zuge­hö­rig­keit zur Ersatz­kas­se nach § 517 Abs 2 RVO ent­schie­den, dass die­se kei­ne Rege­lung über die Ver­si­che­rungs­pflicht ent­hal­ten ; viel­mehr bestä­tig­ten

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Krankenversicherungspflicht für über  55jährige

Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht für über 55jährige

Nach § 6 Abs 3a SGB V sind Per­so­nen, die nach Voll­endung des 55. Lebens­jah­res ver­si­che­rungs­pflich­tig wer­den, ver­si­che­rungs­frei, wenn sie in den letz­ten fünf Jah­ren vor Ein­tritt der Ver­si­che­rungs­pflicht nicht gesetz­lich ver­si­chert waren. Wei­te­re Vor­aus­set­zung ist, dass die­se Per­so­nen min­des­tens die Hälf­te die­ser Zeit ver­si­che­rungs­frei, von der Ver­si­che­rungs­pflicht befreit oder nach

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Krankenversicherung der Landwirte und Hartz-IV-Bezug

Kran­ken­ver­si­che­rung der Land­wir­te und Hartz-IV-Bezug

Das in der Kran­ken­ver­si­che­rung der Land­wir­te seit 1.4.2007 mög­li­che Neben­ein­an­der der Ver­­­si­che­­rungs- und Bei­trags­pflicht als Bezie­her von Arbeits­lo­sen­geld II zum einen und als land­wirt­schaft­li­cher Unter­neh­mer zum ande­ren gebie­tet kei­ne ein­schrän­ken­de ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung des Bei­trags­rechts. Die Ver­si­che­rungs­pflicht eines Land­wirts unter­liegt nach § 5 Abs 1 Nr 3 SGB V der nähe­ren Bestim­mung des Zwei­ten

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Beihilfe auch ohne Krankenversicherung

Bei­hil­fe auch ohne Kran­ken­ver­si­che­rung

Der voll­stän­di­ge Aus­schluss des Bei­hil­fe­an­spruchs im Land Ber­lin, der an den feh­len­den Nach­weis eines Kran­ken­ver­si­che­rungs­schut­zes anknüpft, ist nach einem Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts unwirk­sam. Der Klä­ger in dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist Beam­ter im Dienst des Lan­des Ber­lin. Er stell­te im Jahr 2009 drei Anträ­ge auf Gewäh­rung von Bei­hil­fe

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Befreiung von der Versicherungspflicht bei Fristversäumung

Befrei­ung von der Ver­si­che­rungs­pflicht bei Frist­ver­säu­mung

Die Ein­räu­mung einer Mög­lich­keit zur Antrag­stel­lung auch aus Anlass einer erst nach Ablauf der Drei-Monats-Frist des § 4 Abs 2 Satz 1 KVLG 1989 erfolg­ten Fest­stel­lung der Ver­si­che­rungs­pflicht ist nicht von Ver­fas­sungs wegen gebo­ten. Es obliegt dem Unter­neh­mer näm­lich, von sich aus zeit­ge­recht den an die Auf­nah­me sei­ner Tätig­keit anknüp­fen­den Ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men und

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Die Beihilfe und die nicht erfüllte Krankenversicherungspflicht

Die Bei­hil­fe und die nicht erfüll­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht

Der in § 1 Abs. 5 Satz 1 der baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen Bei­hil­­fe-Ver­or­­dung (BVO BW) für den Fall der Nicht­er­fül­lung der all­ge­mei­nen Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht aus § 193 Abs. 3 VVG gere­gel­te Aus­schluss von Bei­hil­fe­an­sprü­chen ver­stößt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­berg gegen den par­la­men­ta­ri­schen Geset­zes­vor­be­halt und den Gleich­heits­grund­satz. Der Bun­des­ge­setz­ge­ber hat bei der Nor­mie­rung einer all­ge­mei­nen

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Keine gesetzliche Krankenversicherung für ehemals Selbständige

Kei­ne gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung für ehe­mals Selb­stän­di­ge

Wer in der Ver­gan­gen­heit selb­stän­dig erwerbs­tä­tig und pri­vat ver­si­chert war, wird bei Bezug von Arbeits­lo­sen­geld II nicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­si­che­rungs­pflich­tig. Dies gilt auch dann, wenn schon vor dem Leis­tungs­be­zug der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz been­det und die selb­stän­di­ge Tätig­keit auf­ge­ge­ben wor­den war. In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren

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Keine Sozialhilfe für Krankheitskosten

Kei­ne Sozi­al­hil­fe für Krank­heits­kos­ten

Mit Ein­füh­rung des Kon­tra­hie­rungs­zwangs für Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zum 1. Juli 2007 stellt die Mög­lich­keit des Abschlus­ses eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges für den Hil­fe­su­chen­den jeden­falls dann eine den sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Anspruch auf Hil­fe bei Krank­heit aus­schlie­ßen­de Selbst­hil­fe­mög­lich­keit dar, wenn die Zuord­nung zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ein­deu­tig ist. Die ggf. feh­len­de finan­zi­el­le Mög­lich­keit

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