Kei­ne Sozi­al­hil­fe für Krank­heits­kos­ten

Mit Ein­füh­rung des Kon­tra­hie­rungs­zwangs für Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zum 1. Juli 2007 stellt die Mög­lich­keit des Abschlus­ses eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­tra­ges für den Hil­fe­su­chen­den jeden­falls dann eine den sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Anspruch auf Hil­fe bei Krank­heit aus­schlie­ßen­de Selbst­hil­fe­mög­lich­keit dar, wenn die Zuord­nung zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung ein­deu­tig ist. Die ggf. feh­len­de finan­zi­el­le Mög­lich­keit der Bei­trags­zah­lung steht dem nicht ent­ge­gen.

Kei­ne Sozi­al­hil­fe für Krank­heits­kos­ten

Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 25. März 2010 – L 7 SO 2761/​09
[Eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung des Urteils fin­det sich im Hartz­Bo­ten.]

  1. BSG, Urteil vom 31.05.2016 – B 1 A 2/​15 R