Länderübergreifende Beauftragung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung

Län­der­über­grei­fen­de Beauf­tra­gung des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die die Fra­ge betrifft, ob für die Ein­ho­lung einer gut­ach­ter­li­chen Stel­lung­nah­me des Medi­zi­ni­schen Diens­tes der Kran­ken­ver­si­che­rung (Medi­zi­ni­scher Dienst) zur Prü­fung der Not­wen­dig­keit einer sta­tio­nä­ren Behand­lung eines Pati­en­ten aus einem Bun­des­land, der bei einer Betriebs­kran­ken­kas­se mit Sitz in die­sem Bun­des­land ver­si­chert ist,

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Arbeitnehmer oder freier Mitarbeiter? - ärztliche Gutachter beim MDK

Arbeit­neh­mer oder frei­er Mit­ar­bei­ter? – ärzt­li­che Gut­ach­ter beim MDK

Arbeit­neh­mer ist, wer auf­grund eines pri­vat­recht­li­chen Ver­trags im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung wei­sungs­ge­bun­de­ner, fremd­be­stimm­ter Arbeit in per­sön­li­cher Abhän­gig­keit ver­pflich­tet ist . Das Wei­sungs­recht kann Inhalt, Durch­füh­rung, Zeit, Dau­er und Ort der Tätig­keit betref­fen. Arbeit­neh­mer ist der­je­ni­ge Mit­ar­bei­ter, der nicht im Wesent­li­chen frei sei­ne Tätig­keit gestal­ten und sei­ne Arbeits­zeit bestim­men

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Die Krankenhausbehandlung und die gutachterliche Stellungnahme des MDK

Die Kran­ken­haus­be­hand­lung und die gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­me des MDK

Nach § 275 Abs 1 Nr 1 SGB V sind die Kran­ken­kas­sen in den gesetz­lich bestimm­ten Fäl­len oder wenn es nach Art, Schwe­re, Dau­er oder Häu­fig­keit der Erkran­kung oder nach dem Krank­heits­ver­lauf erfor­der­lich ist, ver­pflich­tet, bei Erbrin­gung von Leis­tun­gen, ins­be­son­de­re zur Prü­fung von Vor­aus­set­zun­gen, Art und Umfang der Leis­tung, sowie bei Auf­fäl­lig­kei­ten

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Transparenzberichte der Pflegeeinrichtungen unter Verschluß

Trans­pa­renz­be­rich­te der Pfle­ge­ein­rich­tun­gen unter Ver­schluß

Nach §§ 114 ff. SGB XI ist der Medi­zi­ni­sche Dienst der Kran­ken­ver­si­che­rung (MDK) berech­tigt und ver­pflich­tet, auch unan­ge­mel­de­te Qua­li­täts­prü­fun­gen in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen vor­zu­neh­men. Die Ergeb­nis­se die­ser Prü­fun­gen sol­len, so sehen es die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen vor, durch die Lan­des­ver­bän­de der Pfle­ge­kas­sen in Form soge­nann­ter Trans­pa­renz­be­rich­te über­sicht­lich, ver­gleich­bar und kos­ten­frei im Inter­net ver­öf­fent­licht

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Krankengeldverweigerung nach Aktenlage

Kran­ken­geld­ver­wei­ge­rung nach Akten­la­ge

Kran­ken­geld darf von einer Kran­ken­kas­se nicht nach blo­ßer Akten­la­ge ver­wei­gert wer­den. Kran­ken­kas­sen müs­sen vor einer Ver­wei­ge­rung der Kran­ken­geld­zah­lung den medi­zi­ni­schen Sach­ver­halt viel­mehr genau ermit­teln. Sind Kran­ken­kas­sen der Auf­fas­sung, dass Ver­si­cher­te trotz einer Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung des behan­deln­den Arz­tes kei­nen Anspruch auf Kran­ken­geld haben, so sind sie von Amts wegen zu eige­nen medi­zi­ni­schen

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29,83%

29,83%

Die Bun­des­re­gie­rung will, so der Ent­wurf eines Unter­neh­men­steu­er­ge­set­zes 2008, die nomi­na­le Steu­er­be­las­tung bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten von 38,65 auf 29,83 Pro­zent sen­ken, um so zu ver­hin­dern, dass die Unter­neh­men durch eine Ver­la­ge­rung von Erträ­gen ins Aus­land Steu­ern spa­ren wol­len. Die Ein­füh­rung einer so genann­ten Zins­schran­ke bei der Kör­per­schaft­steu­er und ver­än­der­te Hin­zu­rech­nungs­re­ge­lun­gen bei

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Gewerbliche Zinsen im DBA

Gewerb­li­che Zin­sen im DBA

Es ist durch die Recht­spre­chung des BFH geklärt, dass –vor­be­halt­lich einer abwei­chen­den Rege­lung in dem maß­geb­li­chen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men– gezahl­te Dar­le­hens­zin­sen auch dann „Zin­sen“ im abkom­mens­recht­li­chen Sin­ne sind, wenn das deut­sche Ein­kom­men­steu­er­recht (§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG) sie den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb zuord­net. Eben­so gilt, dass Zin­sen aus abkom­mens­recht­li­cher Sicht nicht

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Der Zahn und das Hackfleischröllchen

Der Zahn und das Hack­fleischröll­chen

Das Abbre­chen eines Zahns beim Ver­zehr eines aus ver­schie­de­nen Fleisch­stü­cken und Hack­fleischröll­chen bestehen­den Gerichts ist nicht nach der Lebens­er­fah­rung typi­scher­wei­se auf das Vor­han­den­sein eines in der Hack­fleisch­mas­se ver­bor­ge­nen fes­ten (Fremd-)Körpers zurück­zu­füh­ren. Dem Geschä­dig­ten kommt dafür folg­lich nicht der Beweis des ers­ten Anscheins zugu­te.

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Zahnverlust im Restaurant

Zahn­ver­lust im Restau­rant

Einen kurio­sen Fall hat­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den: Er hat­te über die Fra­ge zu befin­den, ob zuguns­ten eines Gas­tes, der beim Ver­zehr einer Spei­se in einem Restau­rant einen Zahn ver­liert, Beweis­erleich­te­run­gen dafür ein­grei­fen, dass das Abbre­chen des Zahns auf einen in der Spei­se ver­bor­ge­nen har­ten Gegen­stand zurück­zu­füh­ren ist.

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