Der Zahn und das Hack­flei­schröll­chen

Das Abbre­chen eines Zahns beim Ver­zehr eines aus ver­schie­de­nen Fleisch­stü­cken und Hack­flei­schröll­chen bestehen­den Gerichts ist nicht nach der Lebens­er­fah­rung typi­scher­wei­se auf das Vor­han­den­sein eines in der Hack­fleisch­mas­se ver­bor­ge­nen fes­ten (Fremd-)Körpers zurück­zu­füh­ren. Dem Geschä­dig­ten kommt dafür folg­lich nicht der Beweis des ers­ten Anscheins zugu­te.

Der Zahn und das Hack­flei­schröll­chen

Also Vor­sicht beim Zubei­sen – und den Fremd­kör­per wie­der aus­spu­cken…

Bund­ge­richts­hof, Urteil vom 5. April 2006 – VIII ZR 283/​05