Beiträge zum Stichwort ‘ nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch ’

Weitere Informationen auf der Rechtslupe Der Brand des Nachbarhauses

13. Februar 2018 | Zivilrecht

Ein Grundstückseigentümer, der einen Handwerker Reparaturarbeiten am Haus vornehmen lässt, ist gegenüber dem Nachbarn verantwortlich, wenn das Haus infolge der Arbeiten in Brand gerät und das Nachbargrundstück dabei beschädigt wird. Dass der Handwerker sorgfältig ausgesucht wurde, ändert daran nichts. Dies entschied jetzt der Bundesgerichtshof in einem Fall aus Magdeburg: Die … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zwischen Wohnungseigentümern

4. Dezember 2013 | Zivilrecht

Wird die Nutzung des Sondereigentums durch rechtswidrige Einwirkungen beeinträchtigt, die von im Sondereigentum eines anderen Wohnungseigentümers stehenden Räumen ausgehen, kann dem betroffenen Wohnungseigentümer ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zustehen; das gilt auch im Verhältnis von Mietern solcher Räume. Zwar scheidet eine … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Das verstopfte Abflussrohr, der Starkregen und der nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch

4. Dezember 2013 | Zivilrecht

Ein Ausgleichsanspruch nach § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB setzt voraus, dass der Eigentümer eines Grundstücks als Störer im Sinne von § 1004 Abs. 1 BGB für die Beeinträchtigung eines anderen Grundstücks verantwortlich ist. Die durch Naturereignisse ausgelösten Störungen sind dem Eigentümer eines Grundstücks nur dann zuzurechnen, wenn er … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch auch bei Wohnungseigentümern

25. Oktober 2013 | Zivilrecht

So wie einem beeinträchtigten Grundstückseigentümer bzw. dessen Mieter ein verschuldensunabhängiger Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB zustehen kann, gilt das auch im Verhältnis von Sondereigentümern (bzw. deren Mietern). Da das Sondereigentum als eine Art Ersatzgrundstück fungiert, sind die Wohnungseigentümer insoweit wie Eigentümer benachbarter Grundstücke … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Streitwert eines nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruchs

17. Oktober 2012 | Zivilrecht

Der Wert einer auf den nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch (§ 906 Abs. 2 Satz 2 BGB) gestützten Verurteilung bemisst sich, wenn – wie hier – die von dem Nachbargrundstück ausgehende Einwirkung zu einer Substanzschädigung geführt hat, nach den Beseitigungskosten (einschließlich der Planungskosten) zuzüglich eines verbleibenden Minderwerts. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 27. September 2012 … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch zwischen Bruchteilseigentümern

3. April 2012 | Zivilrecht

Im Verhältnis von Bruchteilseigentümern, die sich jeweils eine Teilfläche des gemeinschaftlichen Grundstücks zur alleinigen Nutzung zugewiesen haben, finden die Grundsätze zum verschuldensunabhängigen nachbarrechtlichen Ausgleichsanspruch analog § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB auf Beeinträchtigungen, die von einem Nutzungsbereich auf einen anderen Nutzungsbereich einwirken, keine Anwendung. Nach der ständigen Rechtsprechung des … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Kein Schmerzensgeld für bergbaubedingten Erderschütterungen

23. Juli 2010 | Zivilrecht

Dem Bewohner eines Grundstücks, der auf bergbaubedingte Erderschütterungen zurückzuführende Gesundheitsschäden erlitten hat, steht nach einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs deswegen kein Schmerzensgeldanspruch zu. Die Klägerin des jetzt vom Bundesgerichtshof entschiedenen Rechtsstreits bewohnt zusammen mit ihrem Ehemann und schulpflichtigen Kindern ein Eigenheim in saarländischen Schmelz-Hüttersdorf. Infolge des für Rechnung und im … 



Weitere Informationen auf der Rechtslupe Bergbaubedingte Erderschütterungen

19. Oktober 2008 | Zivilrecht

Der Bundesgerichtshof hatte jetzt über Ersatzansprüche eines Grundstückeigentümers zu entscheiden, der sein Grundstück wegen bergbaubedingter Erderschütterungen nur eingeschränkt nutzen kann Der Kläger und seine Lebensgefährtin sind Miteigentümer eines Hausgrundstücks in Lebach-Falscheid (Saarland). Die Beklagte betreibt in dieser Gegend Bergbau. Seit dem Ende des Jahres 2000 traten dort bergbaubedingte Erderschütterungen mit … 



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