Töten männ­li­cher Ein­tags­kü­ken

Das Töten jun­ger Küken erfüllt nicht den Straf­tat­be­stand nach § 17 Nr. 1 TierSchG. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall gegen den Betrei­ber einer Küken­brü­te­rei die Beschwer­de gegen die Nicht­zu­las­sung der Ankla­ge zur Haupt­ver­hand­lung als unbe­grün­det vewor­fen. Das Land­ge­richt Müns­ter hat die Eröff­nung der Haupt­ver­hand­lung gegen den

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Steue­rung von Tier­hal­tungs­an­la­gen durch Ver­än­de­rungs­sper­re

Eine Ver­än­de­rungs­sper­re, mit der eine Stadt eine posi­ti­ve Pla­nungs­kon­zep­ti­on – u.a. durch die Steue­rung der Ansied­lung und Erwei­te­rung von Tier­hal­tungs­an­la­gen – und ihre Aus­rich­tung als Heil­kur- und natur­na­hen Tou­ris­mus­ort sichert, ist recht­mä­ßig. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Nor­men­kon­troll­an­trag eines Land­wirts aus Ober­bal­din­gen

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Mehr Platz im Käfig für Ner­ze

Die gestei­ger­ten Anfor­de­run­gen der Tier­­schutz-Nut­z­­tier­hal­­tungs­­­­­ver­­or­d­­nung ver­sto­ßen nicht gegen höher­ran­gi­ges Recht. Die Grund­rech­te des Tier­hal­ters (Eigen­tums­recht, Berufs­frei­heit) wer­den nicht unver­hält­nis­mä­ßig ein­ge­schränkt und stel­len kein fak­ti­sches Ver­bot der Nerz­tier­hal­tung dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Min­den in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge des Betrei­bers einer Nerz­tier­farm gegen die vom Kreis

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Die uner­wünsch­te Nerz­farm

Wird der Betrei­be­rin einer Nerz­farm nach dem Wort­laut der Ord­nungs­ver­fü­gung die Hal­tung und Zucht der Ner­ze erst für die Zeit ab vier Wochen nach Bestands­kraft der Ord­nungs­ver­fü­gung unter­sagt, ist die Betrei­be­rin danach bis zum Zeit­punkt der Bestands­kraft (also erst mit dem rechts­kräf­ti­gen nega­ti­ven Abschluss des Kla­ge­ver­fah­rens) nicht ver­pflich­tet, die Hal­tung

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Grö­ße­re Käfi­ge für die Ner­ze

Die Tier­­schutz-Nut­z­­tier­hal­­tungs­­­ver­­or­d­­nung ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Die Rege­lung, die ins­be­son­de­re grö­ße­re Käfi­ge vor­schreibt mit einer Über­gangs­frist von 5 Jah­ren, ist ins­ge­samt ver­hält­nis­mä­ßig und schränkt auch die Grund­rech­te der Tier­hal­ter (Eigen­tums­recht, Berufs­frei­heit) nicht unver­hält­nis­mä­ßig ein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge einer Betrei­be­rin einer Nerz­tier­farm gegen

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Schnat­tern­de Gän­se im Misch­ge­biet

Mit dem bau­pla­nungs­recht­li­chen Cha­rak­ter eines "Misch­ge­bie­tes" nach § 6 BauN­VO ist die Gän­sehal­tung nicht ver­ein­bar. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Nach Nach­bar­be­schwer­den über die Geräusch­ent­wick­lung der Gän­se unter­sag­te die Antrags­geg­ne­rin dem Antrag­stel­ler unter Anord­nung der sofor­ti­gen Voll­zie­hung die Gän­sehal­tung auf dem Grund­stück, das sich in

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Andro­hung der zwangs­wei­sen Auf­lö­sung eines Rin­der­be­stan­des

Die mit einem Tier­hal­tungs­ver­bot nach § 16 a Satz 2 Nr. 3 TierSchG ver­bun­de­ne Anord­nung zur Auf­lö­sung eines Tier­be­stan­des kann nach den all­ge­mei­nen lan­des­recht­li­chen Voll­stre­ckungs­vor­schrif­ten des Nds.SOG voll­streckt wer­den (hier: Andro­hung unmit­tel­ba­ren Zwangs durch Fort­nah­me der Rin­der). Die Weg­nah­me und ander­wei­ti­ge Unter­brin­gung eines Tie­res nach § 16 a Satz 2 Nr. 2 TierSchG stellt eine gegen­über

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Unfall bei der Reit­the­ra­pie

Wird durch ein Tier ein Mensch ver­letzt, so ist der Tier­hal­ter gemäß § 839 BGB unab­hän­gig von einem eige­nen Ver­schul­den zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet. Die­se Scha­dens­er­satz­pflicht tritt nach dem soge­nann­ten Nutz­tier­pri­vi­leg des § 839 S. 2 BGB jedoch nicht ein, wenn der Scha­den durch ein Haus­tier ver­ur­sacht wird, das dem Beruf, der Erwerbs­tä­tig­keit

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Die Haf­tung des Nutz­tier­hal­ters

Ein Nutz­tier­hal­ter haf­tet zwar gemäß § 833 BGB für die von sei­nen Tie­ren ange­rich­te­ten Schä­den, aller­dings ist ihm gemäß § 833 Satz 2 BGB auch die Mög­lich­keit eines Ent­las­tungs­be­wei­ses eröff­net. Die­se Haf­tungs­pri­vi­le­gie­rung des Nutz­tier­hal­ters ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht ver­fas­sungs­wid­rig. Die Haf­tungs­pri­vi­le­gie­rung des Nutz­tier­hal­ters ver­stößt ins­be­son­de­re nicht gegen

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