Die Untersuchungsmethoden des Sachverständigen – und die Psychopathy-Checklist

Bei der Erstattung eines psychiatrischen Gutachtens hat der Sachverständige selbst zu entscheiden, welche Untersuchungsmethoden er anwendet; seine diesbezügliche Vorgehensweise kann seine Befangenheit nicht begründen. Da (vermeintlich) mangelnde Sachkunde keinen Befangenheitsgrund ergibt, gilt dies auch dann, wenn sich die Methodenauswahl tatsächlich als fehlerhaft erwiese. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 23. Februar 2016 –

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Sachverständigenablehnung

Der Anschein nicht vollständiger Unvoreingenommenheit kann begründet sein, wenn der Sachverständige in einer wirtschaftlichen Verbindung zu einer der Parteien steht. Nimmt der Sachverständige einen Gutachtenauftrag eines Dritten an, der seinerseits in einem Beratungsverhältnis zu einer der Parteien steht, kommt dies nur unter engen Voraussetzungen in Betracht. Nach § 406 Abs.

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