GmbH & Still – und der Stil­le Gesell­schaf­ter als Mit­un­ter­neh­mer

Bei einer GmbH & Still kann sich die Ent­fal­tung einer stark aus­ge­präg­ten Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve des stil­len Gesell­schaf­ters auch aus des­sen Stel­lung als Geschäfts­füh­rer der GmbH als Inha­be­rin des Han­dels­ge­wer­bes erge­ben. Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko setzt einen Gesell­schaf­ter­bei­trag vor­aus, durch den das Ver­mö­gen des Gesell­schaf­ters belas­tet wer­den kann. Nach § 179 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2

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Die Vor­ab­ver­gü­tung eines stil­len Gesell­schaf­ters

An einen stil­len Gesell­schaf­ter geleis­te­te Vor­ab­ver­gü­tun­gen einer insol­ven­ten Fir­ma müs­sen nicht zurück­ge­zahlt wer­den, wenn sie auf­grund der mit dem Gesell­schaf­ter abge­schlos­se­nen Ver­trä­ge garan­tiert und damit geschul­det sind. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines stil­len Gesell­schaf­ters der "Osna­brü­cker Sonn­tags­zei­tung" ent­schie­den und damit gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil

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Die Außen­haf­tung des stil­len Gesell­schaf­ters

Ein aty­pi­scher stil­ler Gesell­schaf­ter, der im Gesell­schafts­ver­trag hin­sicht­lich sei­ner Rech­te und Pflich­ten einem Kom­man­di­tis­ten gleich­ge­stellt ist, haf­tet allein des­we­gen noch nicht für die Ver­bind­lich­kei­ten des Inha­bers des Han­dels­ge­schäfts nach §§ 128, 171 HGB; eine sol­che Außen­haf­tung erfor­dert einen dar­über hin­aus­ge­hen­den beson­de­ren Haf­tungs­grund. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 1. März 2010 – II

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Vom Kom­ple­men­tär zum aty­pisch stil­len Gesell­schaf­ter

Wird eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft in eine Mit­un­ter­neh­mer­schaft ande­rer Rechts­form "umge­wan­delt", führt die­ser Vor­gang nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zu einer Auf­de­ckung von stil­len Reser­ven . Dies gilt auch bei "Umwand­lun­gen" von Außen­ge­sell­schaf­ten in Innen­ge­sell­schaf­ten, ins­be­son­de­re aty­pisch stil­le Gesell­schaf­ten . Dabei ist es für die Erfolgs­neu­tra­li­tät grund­sätz­lich ohne Bedeu­tung, ob der

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Nach­schuss­pflicht eines stil­len Gesell­schaf­ters

Wenn der Ver­lust­an­teil des stil­len Gesell­schaf­ters gem. Gesell­schafts­ver­trag "zulas­ten sei­nes Kapi­tal­kon­tos" ver­bucht wer­den soll­te, ist die tat­säch­li­che Buchung auf dem Kon­to "Ver­bind­lich­kei­ten gegen­über Gesell­schaf­tern" (= Fremd­ka­pi­tal) unzu­läs­sig, denn eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­bu­chung hät­te zur Bil­dung eines Pas­siv­sal­dos (Nega­tiv­sal­dos) auf dem Ein­la­ge­kon­to geführt, wodurch das feh­len­de Eigen­ka­pi­tal auch nach außen hin doku­men­tiert

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Ange­mes­se­ne Ein­la­gen­ren­di­te in der Fami­li­en­per­so­nen­ge­sell­schaft

Ist ein Ange­hö­ri­ger als typisch stil­ler Gesell­schaf­ter an einer Fami­li­en­per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt, so muss nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine zunächst ange­mes­se­ne Ren­di­te bei Ver­än­de­rung der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se (hier: nicht erwar­te­ter Gewinn­sprung) nach dem Maß­stab des Fremd­ver­gleichs kor­ri­giert wer­den. Auch hier­bei ist dem Cha­rak­ter der stil­len Betei­li­gung als einer risi­ko­be­haf­te­ten

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Vor­steu­er­ab­zug bei Publi­kums­ge­sell­schaf­ten

Das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt hat den Euro­päi­schen Gerichts­hof zu einer Vor­ab­ent­schei­dung ange­ru­fen­zu der Fra­ge, in wel­chem Umfang eine sog. Publi­kums­ge­sell­schaft Vor­steu­er­be­trä­ge in Abzug brin­gen kann. Die Klä­ge­rin betrieb den Erwerb, die Ver­wal­tung und die Ver­wer­tung von Immo­bi­li­en, Wert­pa­pie­ren, Betei­li­gun­gen und Ver­mö­gens­an­la­gen jeg­li­cher Art. Das hier­für erfor­der­li­che Kapi­tal erwarb sie durch Aus­ga­be

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Kapi­tal­ge­sell­schaft als stil­ler Gesell­schaf­ter

Per­so­nen­ge­sesell­schaf­ten steht im Rah­men der Gewer­be­steu­er­ver­an­la­gung gemäß § 11 Absatz 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG ein beson­de­rer Frei­be­trag zu. Die­ser Frei­be­trag gilt auch für (aty­pi­sche) stil­le Gesell­schaf­ten. Die­ser Frei­be­trag nach § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten steht, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, auch einer Kapi­tal­ge­sell­schaft zu, an deren gewerb­li­chem

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Stil­ler GmbH-Gesell­schaf­ter und die Kapi­tal­erhal­tung

Ein an einer GmbH betei­lig­ter stil­ler Gesell­schaf­ter ist, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil noch­mals bestä­tigt hat, in Bezug auf die Kapi­tal­erhal­tungs­re­geln wie ein GmbH-Gesel­l­­schaf­­ter zu behan­deln, wenn er auf­grund der ver­trag­li­chen Aus­ge­stal­tung des stil­len Gesell­schafts­ver­hält­nis­ses hin­sicht­lich sei­ner ver­mö­gens­mä­ßi­gen Betei­li­gung und sei­nes Ein­flus­ses auf die Geschi­cke der GmbH

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