Kopi­en für For­schung und Leh­re

Es ist ein urhe­ber­recht­li­cher Fall der beson­de­ren Art, über den jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen zu ent­schei­den hat­te. Hier­bei ging es um Ansprü­che nach § 52 a UrhG. Nach die­ser im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren äußerst umstrit­te­nen und im Jahr 2003 ein­ge­füg­ten Bestim­mung ist es zuläs­sig, urhe­ber­recht­lich geschütz­te ver­öf­fent­lich­te Wer­ke oder Tei­le von Wer­ken sowie

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Lehr­be­auf­trag­te an einer Musik­hoch­schu­le

Eine Musik­hoch­schu­le muss kei­ne Hoch­schul­leh­rer­stel­le für einen (bis­he­ri­gen) Lehr­be­auf­trag­ten schaf­fen. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Frei­burg die Kla­ge eines Lehr­be­auf­trag­ten gegen eine Hoch­schu­le für Musik auf Ein­rich­tung einer für ihn pas­sen­den Hoch­schul­leh­rer­stel­le abge­wie­sen. Der Klä­ger war seit dem Som­mer­se­mes­ter 2002 bei der beklag­ten Hoch­schu­le als Lehr­be­auf­trag­ter tätig. Er hat­te für

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Kein Stu­di­en­in­sti­tut im all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet

Ein Insti­tut mit Stu­den­ten­be­trieb ist in einem all­ge­mei­nen Wohn­ge­biet nicht gebiets­ver­träg­lich, selbst wenn sich die­ses Wohn­ge­biet in unmit­tel­ba­rer Nähe zu einem Uni­­ver­­­si­­täts-Cam­­pus befin­det. Mit die­ser Begrün­dung ord­ne­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen auf die Anträ­ge drei­er Nach­barn die auf­schie­ben­de Wir­kung der Kla­gen gegen die Bau­ge­neh­mi­gung für ein Lan­des­spra­chen­in­sti­tut mit Cafe­te­ria in

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Dekan und Fakul­täts­rat im Ham­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­setz

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat auf die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Ham­bur­ger Uni­ver­si­täts­pro­fes­sors die §§ 90 und 91 des Ham­bur­gi­schen Hoch­schul­ge­set­zes wegen eines Ver­stoßs gegen die grund­ge­setz­lich garan­tier­te Wis­sen­schafts­frei­heit für teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig erklärt: Die Siche­rung der Wis­sen­schafts­frei­heit durch orga­ni­sa­to­ri­sche Rege­lun­gen ver­langt, dass die Trä­ger der Wis­sen­schafts­frei­heit durch ihre Ver­tre­ter in Hoch­schul­or­ga­nen Gefähr­dun­gen der Wis­sen­schafts­frei­heit

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Haus­ver­bot für juris­ti­sches Repe­ti­to­ri­um

Darf eine Uni­ver­si­tät ein Haus­ver­bot gegen ein juris­ti­sches Repe­ti­to­ri­um aus­spre­chen, da sie in dem Repe­ti­to­ri­um ein miß­lie­bi­ge Kon­kur­renz sieht? Zumin­dest im Rah­men des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Göt­tin­gen jetzt dem juris­ti­schen Repe­ti­to­ri­um Recht gege­ben und das von der Uni­ver­si­tät Göt­tin­gen gegen ein juris­ti­sches Repe­ti­to­ri­um aus­ge­spro­che­ne Haus­ver­bot hin­sicht­lich des von

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Rechts­schutz gegen den neu­en Pro­fes­so­ren-Kol­le­gen

Ein medi­zi­ni­scher Hoch­schul­leh­rer kann sich nicht mit der Behaup­tung gegen die Beru­fung eines wei­te­ren Pro­fes­sors wen­den, durch des­sen künf­ti­ge Tätig­keit wer­de sein Anspruch auf amts­an­ge­mes­se­ne Beschäf­ti­gung und Wis­sen­schafts­frei­heit beein­träch­tigt. Etwai­ge Schmä­le­run­gen sei­nes Tätig­keits­fel­des im Bereich der Kran­ken­ver­sor­gung kön­nen sich regel­mä­ßig erst aus nach­fol­gen­den Orga­ni­sa­ti­ons­maß­nah­men des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums erge­ben. Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg, Beschluss

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Der fal­sche Dr. im Per­so­nal­aus­weis

Ein in Deutsch­land nicht aner­kann­ter Dok­tor­ti­tel kann bei einem Deut­schen zum Ein­zie­hen des Rei­se­pas­ses und Per­so­nal­aus­wei­ses füh­ren, wenn dort der – in Deutsch­land nicht führ­ba­re – Dok­tor­ti­tel ein­ge­tra­gen ist. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit wehr­te sich ein deut­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger gegen eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Bür­ger­meis­ters der Stadt Ratin­gen,

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Die Hoch­schu­le als Unter­neh­me­rin

Die Über­las­sung von Räum­lich­kei­ten und Ein­rich­tun­gen an Hoch­schul­be­diens­te­te gegen Zah­lung eines pau­scha­lier­ten Nut­zungs­ent­gel­tes unter­liegt nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter nicht der Umsatz­steu­er. Im Streit­fall hat­te die kla­gen­de Uni­ver­si­tät Hoch­schul­mit­ar­bei­tern Räu­me, Appa­ra­te, Mate­ria­li­en und Per­so­nal über­las­sen. Die Mit­ar­bei­ter benö­tig­ten die­se Gegen­stän­de bzw. das Per­so­nal für ärzt­li­che (z.B. his­to­lo­gi­sche, umwelt­me­di­zi­ni­sche Unter­su­chun­gen,

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