Beendigung von Franchiseverträgen - und der Ausgleichsanspruch

Been­di­gung von Fran­chise­ver­trä­gen – und der Aus­gleichs­an­spruch

Bei Fran­chise­ver­trä­gen, die ein im Wesent­li­chen anony­mes Mas­sen­ge­schäft betref­fen, recht­fer­tigt eine bloß fak­ti­sche Kon­ti­nui­tät des Kun­den­stamms nach Ver­trags­be­en­di­gung eine ent­spre­chen­de Anwen­dung der auf Han­dels­ver­tre­ter zuge­schnit­te­nen Bestim­mung des § 89b HGB nicht. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind Vor­schrif­ten des Han­dels­ver­tre­ter­rechts auf einen Fran­chise­ver­trag ent­spre­chend anwend­bar, wenn der hin­ter einer Ein­zel­be­stim­mung

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Ausgleichsanspruch eines Versicherungsvertreters / Bausparkassenvertreters

Aus­gleichs­an­spruch eines Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters /​Bau­spar­kas­sen­ver­tre­ters

Der Aus­gleichs­an­spruch eines Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters und Bau­spar­kas­sen­ver­tre­ters, der vor dem 5. August 2009 ent­stan­den ist, bestimmt sich nach Maß­ga­be des § 89b Abs. 5 in Ver­bin­dung mit Abs. 1 HGB aF. Eine euro­pa­rechts­kon­for­me Aus­le­gung des § 89b Abs. 1 HGB aF im Hin­blick auf die Richt­li­nie 86/​653/​EWG des Rates vom 18. Dezem­ber 1986

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Ausgleichsanspruch bei Vertragsverletzungen des Handelsvertreters

Aus­gleichs­an­spruch bei Ver­trags­ver­let­zun­gen des Han­dels­ver­tre­ters

Der Bun­des­ge­richt­hof kommt einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on1 nach und ändert sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zum Aus­gleichs­an­spruch der Han­dels­ver­tre­ter und Vertragshändler((Aufgabe von BGHZ 40, 13; 48, 222)): § 89b Abs. 3 Nr. 2 HGB ist auf­grund von Art. 18 Buchst. a der Han­­del­s­­ver­­­tre­­ter-Rich­t­­li­­nie 86/​653/​EWG2 richt­li­ni­en­kon­form dahin aus­zu­le­gen, dass der Aus­gleichs­an­spruch nach die­ser

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Der Verstoß des Handelsvertreter gegen ein Wettbewerbsverbot

Der Ver­stoß des Han­dels­ver­tre­ter gegen ein Wett­be­werbs­ver­bot

Wenn in einem Han­dels­ver­tre­ter­ver­trag der Ver­stoß gegen ein ver­trag­lich ver­ein­bar­tes Wett­be­werbs­ver­bot als wich­ti­ger Grund für eine frist­lo­se Kün­di­gung benannt ist, so steht dies einer Ver­trags­aus­le­gung nicht ent­ge­gen, nach der Wett­be­werbs­ver­stö­ße, die unter Wür­di­gung aller Umstän­de so gering­fü­gig sind, dass durch sie das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen Unter­neh­mer und Han­dels­ver­tre­ter bei ver­stän­di­ger Wür­di­gung

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Ausgleichsanspruch des Vertragshändlers trotz Gründen zur fristlosen Kündigung?

Aus­gleichs­an­spruch des Ver­trags­händ­lers trotz Grün­den zur frist­lo­sen Kün­di­gung?

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten Fra­gen zur Aus­le­gung der Han­­del­s­­ver­­­tre­­ter-Rich­t­­li­­nie gemäß Art. 234 EG zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. Die­se Aus­le­gungs­fra­gen erga­ben sich im Rah­men eines Rechts­streits um den Aus­gleichs­an­spruch eines frist­ge­recht gekün­dig­ten Ver­trags­händ­lers, gegen den sich wäh­rend der Kün­di­gungs­frist Grün­de für eine frist­lo­se Kün­di­gung erge­ben haben. Ist Art.

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"Ver­tre­ter­recht" als Wirt­schafts­gut

Ein "Ver­tre­ter­recht" ist beim Han­dels­ver­tre­ter auch dann als ent­gelt­lich erwor­be­nes imma­te­ri­el­les Wirt­schafts­gut des Anla­ge­ver­mö­gens zu akti­vie­ren, wenn die Ein­stands­zah­lung an den Geschäfts­herrn für die Über­nah­me der Han­dels­ver­tre­tung erst bei Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses durch Ver­rech­nung mit dem dann fäl­li­gen Aus­gleichs­an­spruch nach 89b HGB erbracht wer­den soll und dem Han­dels­ver­tre­ter bereits bei

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