"Ver­tre­ter­recht" als Wirt­schafts­gut

Ein "Ver­tre­ter­recht" ist beim Han­dels­ver­tre­ter auch dann als ent­gelt­lich erwor­be­nes imma­te­ri­el­les Wirt­schafts­gut des Anla­ge­ver­mö­gens zu akti­vie­ren, wenn die Ein­stands­zah­lung an den Geschäfts­herrn für die Über­nah­me der Han­dels­ver­tre­tung erst bei Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses durch Ver­rech­nung mit dem dann fäl­li­gen Aus­gleichs­an­spruch nach 89b HGB erbracht wer­den soll und dem Han­dels­ver­tre­ter bereits bei Erwerb des Ver­tre­ter­rechts der teil­wei­se Erlass der Ein­stands­zah­lung für den Fall zuge­sagt wird, dass der künf­ti­ge Aus­gleichs­an­spruch hin­ter dem Über­nah­me­preis zurück­bleibt.

<span class="dquo">"</span>Ver­tre­ter­recht" als Wirt­schafts­gut

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. August 2007 – X R 2/​04