Wer­bungs­kos­ten­ab­zug – und die Aus­schluss­frist des Finanz­ge­richts

Für den Abzug von Auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung nach § 9 EStG trifft den Klä­ger die objek­ti­ve Beweis­last (Fest­stel­lungs­last) für die Tat­sa­chen, die den Abzug der Wer­bungs­kos­ten dem Grun­de und der Höhe nach recht­fer­ti­gen . Zum Nach­weis sol­cher Auf­wen­dun­gen kann das Finanz­ge­richt dem Steu­er­pflich­ti­gen eine

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Steu­er­hin­ter­zie­hung – und die Schät­zung der Besteue­rungs­grund­la­gen

Im Straf­ver­fah­ren wegen Steu­er kön­nen die Besteue­rungs­grund­la­gen geschätzt wer­den. Jedoch kommt eine Schät­zung des Schuld­um­fangs nur dann in Betracht, wenn man­gels vor­han­de­ner Unter­la­gen eine kon­kre­te Berech­nung der Bemes­sungs­grund­la­ge nicht vor­ge­nom­men wer­den kann . Eine pau­scha­le Schät­zung ist erst dann zuläs­sig, wenn sich eine kon­kre­te Schät­zung von vor­ne­her­ein oder nach ent­spre­chen­den

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Sofort­ab­zug eines Dis­agi­os

Ein Dis­agio ist nur dann nicht sofort als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn es sich nicht im Rah­men des am aktu­el­len Kre­dit­markt Übli­chen hält. Wann dies der Fall ist, ist eine Fra­ge der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung. Wird eine Dis­agio­ver­ein­ba­rung mit einer Geschäfts­bank wie unter frem­den Drit­ten geschlos­sen, indi­ziert dies die Markt­üb­lich­keit. Gemäß §

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Abgel­tungs­teu­er – und das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot in Alt­fäl­len

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind. Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung. Denn mit

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Abgel­tungs­steu­er – die Güns­ti­ger­prü­fung und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug

Auch bei der sog. "Güns­ti­ger­prü­fung" nach § 32d Abs. 6 Satz 1 EStG fin­det § 20 Abs. 9 EStG Anwen­dung; ein Abzug der tat­säch­lich ent­stan­de­nen Wer­bungs­kos­ten kommt daher nicht in Betracht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger tes­ta­men­ta­ri­scher Allein­er­be der im Sep­tem­ber 2010 ver­stor­be­nen A. Im Streit­jahr 2009 leb­te

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Beruf­li­che Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs

Gel­tend gemach­te Auf­wen­dun­gen für die Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs sind nicht als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig. So hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines GmbH-Geschäfts­­­füh­­rers ent­schie­den, der Auf­wen­dun­gen für die beruf­li­che Nut­zung eines selbst­ge­steu­er­ten Pri­vat­flug­zeugs und für den Erwerb einer inter­na­tio­na­len Flug­zeug­li­zenz nicht als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen kann. Der kla­gen­de

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Das über­nom­men Betriebs­dar­lehn

Für Schuld­zin­sen, die zu einem ohne recht­li­che Ver­pflich­tung über­nom­me­nen Dar­le­hen gehö­ren, ist kein Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug mög­lich. Bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen ist nach der Ver­äu­ße­rung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung kein Abzug von Schuld­zin­sen als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten mög­lich. Betriebs­aus­ga­ben sind nach § 4 Abs. 4 EStG Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst

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Das Risi­ko angeb­li­cher Schein­fir­men

Betriebs­aus­ga­ben und Wer­bungs­kos­ten sind nach § 160 AO steu­er­lich regel­mä­ßig nicht zu berück­sich­ti­gen, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge auf Ver­lan­gen des Finanz­am­tes Finanz­be­hör­de nicht die Gläu­bi­ger oder die Emp­fän­ger genau benennt. Dies gilt, wie jetzt das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf urteil­te, auch dann, wenn bei einer juris­ti­schen Per­son als Auf­trag­neh­mer nicht die dahin­ter ste­hen­den

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