Die eindeutige Entnahmehandlung

Die ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung

Ent­nah­men sind alle Wirt­schafts­gü­ter (Barent­nah­men, Waren, Erzeug­nis­se, Nut­zun­gen und Leis­tun­gen), die der Steu­er­pflich­ti­ge dem Betrieb für sich, für sei­nen Haus­halt oder für ande­re betriebs­frem­de Zwe­cke im Lau­fe des Wirt­schafts­jah­res ent­nom­men hat (§ 4 Abs. 1 Satz 2 EStG). Dies ist durch eine ein­deu­ti­ge Ent­nah­me­hand­lung, durch schlüs­si­ges Ver­fah­ren oder durch einen Rechts­vor­gang mög­lich. Eine

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Wirtschaftlicher Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung - und die Zuordnung der Anschaffungskosten

Wirt­schaft­li­cher Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung – und die Zuord­nung der Anschaf­fungs­kos­ten

Wird der wirt­schaft­li­che Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung ‑wie im Streit­­fall- zum Gegen­stand eines Ver­­äu­­ße­­rungs- und Anschaf­fungs­ge­schäfts gemacht, ist Erwer­ber die­ses imma­te­ri­el­len Wirt­schafts­guts der­je­ni­ge, der die Anschaf­fungs­kos­ten hier­für trägt oder dem sie steu­er­recht­lich zuzu­ord­nen sind1. Trägt der Neu­ge­sell­schaf­ter einer Gemein­schafts­pra­xis, der Inha­ber des höchst­per­sön­li­chen Sta­tus­rechts der Ver­trags­arzt­zu­las­sung ist, selbst die Anschaf­fungs­kos­ten

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Der wirtschaftliche Vorteil aus einer Vertragsarztzulassung - und seine Abschreibbarkeit

Der wirt­schaft­li­che Vor­teil aus einer Ver­trags­arzt­zu­las­sung – und sei­ne Abschreib­bar­keit

Für die Fra­ge der Abnutz­bar­keit imma­te­ri­el­ler Wirt­schafts­gü­ter kommt es maß­geb­lich dar­auf an, ob sich deren Wert in einer bestimm­ten oder bestimm­ba­ren Zeit erschöpft. Da der Inha­ber eine ihm unbe­fris­tet erteil­te Ver­trags­arzt­zu­las­sung, solan­ge er sie inne­hat, gleich­blei­bend in Anspruch neh­men und den aus ihr resul­tie­ren­den wirt­schaft­li­chen Vor­teil im Rah­men eines Nach­be­set­zungs­ver­fah­rens

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PKW-Leasing - die Kaufoption als Wirtschaftsgut

PKW-Lea­sing – die Kauf­op­ti­on als Wirt­schafts­gut

Die von einem Lea­sing­ge­ber dem Lea­sing­neh­mer ein­ge­räum­te Mög­lich­keit, den Lea­­sing-PKW bei Ver­trags­ab­lauf zu einem weit unter dem Ver­kehrs­wert lie­gen­den Preis ent­we­der selbst anzu­kau­fen oder einen Drit­ten als Käu­fer zu benen­nen, stellt ein ent­nah­me­fä­hi­ges betrieb­li­ches Wirt­schafts­gut dar, wenn die Lea­sing­ra­ten zuvor als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wor­den sind. Der Begriff des Wirt­schafts­guts setzt

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Buchwertübertragung zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften

Buch­wert­über­tra­gung zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Ist die feh­len­de Buch­wert­über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten gleich­heits­wid­rig? Der I. Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs jeden­falls ist nun­mehr die­ser Ansicht und hat daher dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob § 6 Absatz 5 Satz 3 EStG gegen den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz ver­stößt, weil hier­nach eine Über­tra­gung von Wirt­schafts­gü­tern zwi­schen betei­li­gungs­iden­ti­schen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten nicht zum Buch­wert

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Aufwendungen auf ein im fremden Eigentum stehendes Wirtschaftsgut

Auf­wen­dun­gen auf ein im frem­den Eigen­tum ste­hen­des Wirt­schafts­gut

Trägt der Steu­er­pflich­ti­ge Kos­ten zur Her­stel­lung eines im Eigen­tum sei­nes Ehe­gat­ten ste­hen­den Gebäu­des, das er zur Erzie­lung von betrieb­li­chen Ein­künf­ten nutzt, sind sei­ne Auf­wen­dun­gen steu­er­lich zu akti­vie­ren und nach den für ein Gebäu­de gel­ten­den Regeln abzu­schrei­ben. Endet die Nut­zung des Gebäu­des zur Ein­kunfts­er­zie­lung durch den Steu­er­pflich­ti­gen, ergibt sich dar­aus kei­ne

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