Ver­gü­tungs­vor­schuss – und die Gewinn­rea­li­sie­rung beim bilan­zie­ren­den Insol­venz­ver­wal­ter

Bei dem Anspruch des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 9 Ins­VV han­delt es sich um einen Anspruch auf Vor­schuss auf die (end­gül­ti­ge) Ver­gü­tung, der bei einem bilan­zie­ren­den Insol­venz­ver­wal­ter noch nicht zur Gewinn­rea­li­sie­rung führt. Die Berück­sich­ti­gung von Gewinn­an­tei­len eines Unter­be­tei­lig­ten als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben des Haupt­be­tei­lig­ten setzt vor­aus, dass der Unter­be­tei­lig­te eine Ein­la­ge leis­tet. Nach §

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Abgel­tungs­teu­er – trotz feh­len­dem Zufluss von Kapi­tal­erträ­gen?

Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG fin­det auch dann Anwen­dung, wenn Aus­ga­ben, die nach dem 31.12 2008 getä­tigt wur­den, mit Kapi­tal­erträ­gen zusam­men­hän­gen, die bereits vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind; aus § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG kann nicht geschlos­sen wer­den, dass Auf­wen­dun­gen unab­hän­gig von der Rege­lung des

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Schuld­über­nah­me einer Pen­si­ons­zu­sa­ge gegen Ablö­sungs­zah­lung – und kein Arbeits­lohn

Die Ablö­sung einer vom Arbeit­ge­ber erteil­ten Pen­si­ons­zu­sa­ge führt beim Arbeit­neh­mer zwar dann zum Zufluss von Arbeits­lohn, wenn der Ablö­sungs­be­trag auf Ver­lan­gen des Arbeit­neh­mers zur Über­nah­me der Pen­si­ons­ver­pflich­tung an einen Drit­ten gezahlt wird. Hat der Arbeit­neh­mer jedoch kein Wahl­recht, den Ablö­sungs­be­trag alter­na­tiv an sich aus­zah­len zu las­sen, wird mit der Zah­lung

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Rück­zah­lung zuviel gezahl­ten Arbeits­lohns – durch den beherr­schen­den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Zum Arbeits­lohn gehö­ren auch irr­tüm­li­che Über­wei­sun­gen des Arbeit­ge­bers. Die Rück­zah­lung von Arbeits­lohn ist erst im Zeit­punkt des tat­säch­li­chen Abflus­ses ein­künf­te­min­dernd zu berück­sich­ti­gen. Auch bei beherr­schen­den Gesell­schaf­tern ist der Abfluss einer Arbeits­lohn­rück­zah­lung erst im Zeit­punkt der Leis­tung und nicht bereits im Zeit­punkt der Fäl­lig­keit der Rück­for­de­rung anzu­neh­men. Zu den Ein­künf­ten aus

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Gewinn­aus­schüt­tung – und der Zufluss­zeit­punkt beim beherr­schen­den Gesell­schaf­ter

Aus­schüt­tun­gen an den beherr­schen­den Gesell­schaf­ter einer zah­lungs­fä­hi­gen GmbH flie­ßen die­sem in der Regel auch dann zum Zeit­punkt der Beschluss­fas­sung über die Gewinn­ver­wen­dung i.S. des § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG zu, wenn die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung eine spä­te­re Fäl­lig­keit des Aus­zah­lungs­an­spruchs beschlos­sen hat. Die Zah­lungs­fä­hig­keit der GmbH ist auch dann gege­ben, wenn die­se

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Besteue­rung von Schein­ren­di­ten in Schnee­ball­sys­te­men

Ver­langt ein Anle­ger die Aus­zah­lung fäl­li­ger Zins- oder Anla­ge­be­trä­ge vom Betrei­ber eines Schnee­ball­sys­tems, ist für die Prü­fung von des­sen Leis­tungs­fä­hig­keit und ‑bereit­schaft im Zeit­punkt einer Gut­schrifts­er­tei­lung oder der Ver­ein­ba­rung, Ren­di­ten wie­der­an­zu­le­gen, nicht erheb­lich, in wel­chem Umfang der Anle­ger Bemü­hun­gen ent­fal­tet, um sei­nen Aus­zah­lungs­wunsch durch­zu­set­zen, son­dern wie der Betrei­ber des Schnee­ball­sys­tems

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Zufluss von Urlaubs­geld /​Weih­nachts­geld als Arbeits­lohn trotz Auf­he­bung der Zusa­ge

Wird die arbeits­ver­trag­li­che Zusa­ge von Wei­h­­nachts- und Urlaubs­geld vor dem Zeit­punkt der Ent­ste­hung die­ser Son­der­zu­wen­dun­gen ein­ver­nehm­lich auf­ge­ho­ben, kann dem Arbeit­neh­mer weder Arbeits­lohn über die Grund­sät­ze des Zuflus­ses von Ein­nah­men bei einem beherr­schen­den Gesell­schaf­ter zuflie­ßen noch kann der Arbeit­neh­mer inso­weit eine zufluss­be­grün­den­de ver­deck­te Ein­la­ge bewir­ken. Der Zufluss i.S. des § 11

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Vor­zei­ti­ge Been­di­gung eines Block­mo­dell-Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis­ses

Wird ein im Block­mo­dell geführ­tes Alters­teil­zeit­ar­beits­ver­hält­nis vor Ablauf der ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Zeit been­det und erhält der Arbeit­neh­mer für sei­ne in der Arbeits­pha­se erbrach­ten Vor­leis­tun­gen Aus­gleichs­zah­lun­gen, stel­len die­se Aus­gleichs­zah­lun­gen Arbeits­lohn dar. Sol­che Aus­gleichs­zah­lun­gen sind sons­ti­ge Bezü­ge im Sin­ne des § 38a Abs. 1 Satz 3 EStG, so dass sie nach dem Zufluss­prin­zip des

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Gehalts­ver­zicht ohne wirt­schaft­li­chen Aus­gleich

Ver­zich­tet ein Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer gegen­über der Gesell­schaft auf bestehen­de oder künf­ti­ge Ent­gelt­an­sprü­che, so flie­ßen ihm inso­weit kei­ne Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu, als er dadurch eine tat­säch­li­che Ver­mö­gens­ein­bu­ße erlei­det. Nach § 38 Abs. 3 Satz 1 EStG hat der Arbeit­ge­ber die Lohn­steu­er für Rech­nung des Arbeit­neh­mers bei jeder Lohn­zah­lung vom Arbeits­lohn ein­zu­be­hal­ten und

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Maß­geb­li­ches Ein­kom­men beim Eltern­geld und das modi­fi­zier­te Zufluss­prin­zip

Die Höhe des Eltern­gel­des rich­tet sich nach § 2 BEEG. Abs 1 Satz 1 die­ser Vor­schrift sieht vor, dass Eltern­geld in Höhe von 67% des in den zwölf Kalen­der­mo­na­ten vor dem Monat der Geburt des Kin­des durch­schnitt­lich "erziel­ten" monat­li­chen Ein­kom­mens aus Erwerbs­tä­tig­keit bis zu einem Höchst­be­trag von 1800 € monat­lich für vol­le Mona­te gezahlt

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