Das ita­lie­ni­sche Vor­ur­teil

In einem Mit­glied­staat der EU (hier: Ita­li­en) ergan­ge­ne Ver­ur­tei­lun­gen haben grund­sätz­lich die glei­chen ver­fah­rens- und mate­ri­ell­recht­li­chen Wir­kun­gen wie deut­sche Ver­ur­tei­lun­gen 1.

Das ita­lie­ni­sche Vor­ur­teil

Dass die durch das Beru­fungs­ge­richt Saler­no erfolg­te Ver­ur­tei­lung wegen "Dieb­stahls unter Gewalt­an­wen­dung oder Ein­satz von Waf­fen oder Gewalt­an­dro­hung oder Andro­hung des Ein­sat­zes von Waf­fen gegen Per­so­nen" sich auf ein in Deutsch­land straf­lo­ses Ver­hal­ten bezie­hen könn­te, besorgt der Bun­des­ge­richts­hof nicht.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 9. Novem­ber 2016 – 5 StR 485/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 19.10.2011 – 4 StR 425/​11, NStZ-RR 2012, 305[]