Mora­li­sie­ren­de Urtei­le

Die Erwä­gun­gen, die den Rechts­fol­gen­aus­spruch des Straf­ur­teils tra­gen, sol­len sach­lich abge­fasst sein und mora­li­sie­ren­de sowie per­sön­li­ches Enga­ge­ment ver­mit­teln­de For­mu­lie­run­gen ver­mei­den.

Mora­li­sie­ren­de Urtei­le

Dies ist nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs erfor­der­lich, um dem Ein­druck ent­ge­gen­zu­wir­ken, der Tatrich­ter habe sich von Emo­tio­nen und Empö­rung lei­ten las­sen 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 14. Sep­tem­ber 2016 – 4 StR 178/​16

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 05.02.2015 – 2 StR 496/​14, StV 2015, 637, Tz. 3; Appl, Fest­schrift für Ris­sing­van Saan, 2011, S. 35, 51; Wink­ler, SchlHA 2006, 245, 248[]