Neu­fest­set­zung der Ein­zel­stra­fen für weni­ger Taten – und das Ver­schlech­te­rungs­ver­bot

Das Ver­schlech­te­rungs­ver­bot (§ 358 Abs. 2 Satz 1 StPO) steht bei der Neu­fest­set­zung der Ein­zel­stra­fen für die gerin­ge­re Anzahl von mate­ri­ell­recht­li­chen Taten einer Erhö­hung der höchs­ten im ers­ten Rechts­gang für die Taten ver­häng­ten Ein­zel­stra­fen nicht ent­ge­gen.

Neu­fest­set­zung der Ein­zel­stra­fen für weni­ger Taten – und das Ver­schlech­te­rungs­ver­bot

Aller­dings darf die Sum­me der neu­en Ein­zel­stra­fen eben­so wenig zum Nach­teil des Ange­klag­ten ver­än­dert wer­den, wie die neu zu bestim­men­de Gesamt­stra­fe 1.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 3. Sep­tem­ber 2015 – 1 StR 255/​15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 03.12 2014 – 4 StR 342/​14 Rn. 13 mwN[]