Pflicht­ver­tei­di­ger und Wahl­ver­tei­di­ger – und die Kos­ten­er­stat­tung

Hat das Gericht über die Zurück­nah­me der Bestel­lung des Pflicht­ver­tei­di­gers nicht ent­schie­den, nach­dem der Ange­klag­te einen Ver­tei­di­ger gewählt und die­ser die Wahl ange­nom­men hat­te, und sind in der Fol­ge­zeit bei­de Ver­tei­di­ger tätig gewor­den, so kön­nen die dem Ange­klag­ten aus der Staats­kas­se zu erstat­ten­den not­wen­di­gen Aus­la­gen für sei­nen Wahl­ver­tei­di­gers nicht um die an den Pflicht­ver­tei­di­ger gezahl­ten Beträ­ge gekürzt wer­den.

Pflicht­ver­tei­di­ger und Wahl­ver­tei­di­ger – und die Kos­ten­er­stat­tung

Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg, Beschluss vom 22. Okto­ber 2009 – 1 Ws 576/​09