Wer hat die Erd­bee­ren gepflückt?

Der Som­mer zieht ins Land und die ers­ten Früch­te wer­den reif. Wei­te Erd­beer­fel­der und Obst­bäu­me mit rei­fen Früch­ten ver­füh­ren zum Naschen am Weges­rand. Doch Mund­raub ist Dieb­stahl. Wenn nicht schon ein paar feh­len­de Früch­te den Land­wirt ver­är­gern, so lässt er ein abge­ern­te­tes Feld sicher­lich nicht auf sich beru­hen. Ein frei zugäng­li­ches Feld oder eine nicht ein­ge­zäun­te Streu­obst­wie­se bedeu­ten nicht, dass sie nie­man­dem gehö­ren bzw. jeder zugrei­fen darf.

Wer hat die Erd­bee­ren gepflückt?

Wer hat die Erdbeeren gepflückt?In den letz­ten Jah­ren hat der Ern­te­dieb­stahl immer mehr zuge­nom­men. Die Fol­ge ist, dass Land­wir­te und Obst­bau­ern Ern­te­aus­fäl­le und Ertrags­ein­bu­ßen in durch­aus bemer­kens­wer­ten Höhen zu ver­kraf­ten haben. Denn es fal­len nicht unbe­dingt die zwei Äpfel oder die Hand­voll Erbee­ren ins Gewicht, die der vor­bei­kom­men­de Spa­zier­gän­ger "mit­nimmt", son­dern viel­mehr schmer­zen den Obst­bau­ern die Täter, die mit Kis­ten und Kör­ben gezielt ein­sam­meln und zum Teil in orga­ni­sier­ten Die­bes­ban­den unter­wegs sind.

Bis zum Jahr 1975 war der Mund­raub als Ver­brauchs­mit­tel­ent­wen­dung gemäß § 370 Nr. 5 StGB alter Fas­sung straf­bar und wur­de mit einer Geld­stra­fe bis 500,00 DM oder bis zu einer Haft­stra­fe bis 6 Wochen geahn­det. Mit der Straf­rechts­re­form 1975 wur­de die­se Vor­schrift abge­schafft. Damit ist der Mund­raub aller­dings nicht straf­frei gewor­den, son­dern gilt als Dieb­stahl gemäß § 242 StGB und kann mit einer Frei­heits­stra­fe bis zu 5 Jah­ren bestraft wer­den. Wäh­rend es sich bei einem ent­wen­de­ten Apfel noch um einen Dieb­stahl gering­wer­ti­ger Sachen han­delt (den der Obst­baum­be­sit­zer meist auf sich beru­hen lässt), kann das in der Nähe von Bal­lungs­ge­bie­ten letzt­end­lich zu lee­ren Obst­plan­ta­gen aus­ar­ten. So kommt es immer häu­fi­ger zu lee­ren Erd­beer­fel­dern im Groß­raum Köln, hohem Ertrags­ver­lust im Alten Land oder bei­pi­els­wei­se lee­ren Streu­obst­wie­sen im Ber­li­ner Umland.

Ver­liert ein Obst­bau­er durch solch einen Dieb­stahl einen Teil sei­ner Ern­te oder fin­det ein Land­wirt ledig­lich noch ein abge­ern­te­tes Feld vor, wird er mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit den bzw. die Täter anzei­gen und bestraft sehen wol­len. Doch meist sind die Täter unbe­kannt. Da bie­tet es sich an, die Hil­fe von pro­fes­sio­nel­len Detek­ti­ven in Anspruch zu neh­men. So kann mit Unter­stüt­zung einer Detek­tei Ber­lin und Umge­bung von Kirsch­die­ben befreit oder z.B. Köln die Erd­bee­ren erhal­ten wer­den. Wich­tig ist, bei der Aus­wahl der Detek­tei auf erfah­re­ne Mit­ar­bei­ter zu ach­ten, die kom­pe­tent und vor Allem ziel­ge­rich­tet arbei­ten. Durch eine pro­fes­sio­nel­le Obser­va­ti­on sind oft­mals Sach­ver­hal­te auf­zu­klä­ren, die im Fall der Obst­die­be durch­aus zu den Tätern füh­ren kön­nen. So gelangt der Auf­trga­ge­ber durch die Detek­tei in den Besitz von Infor­ma­tio­nen, die es ihm ermög­li­chen, nicht nur Anzei­ge zu erstat­ten, son­dern auch für den Ern­te­aus­fall Scha­den­seratz zu ver­lan­gen. Nur durch eine lücken­lo­se Auf­klä­rung und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und daher ver­wend­ba­re Obser­va­ti­ons­er­geb­nis­se ist eine kom­pe­ten­te Detek­tei in der Lage, zur Iden­ti­fi­zie­rung z.B. der Ern­te­die­be bei­zu­tra­gen.