Altersgerechter Umbau von Wohnungen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ergänzt seit dem 1. Mai das aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung subventionierte Förderangebot „Altersgerecht Umbauen“ zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand um eine Zuschussvariante. Mit dem Zuschuss sollen Investitionen in altersgerechte Baumaßnahmen auch für Menschen attraktiv werden, die kein Darlehen aufnehmen möchten.

Altersgerechter Umbau von Wohnungen

Der Zuschuss besteht künftig als Alternative zur Förderung mittels Darlehn. Die Zuschussvariante ist inbesondere gedacht für Privatpersonen, die keinen Finanzierungsbedarf haben oder aus Altersgründen keine Darlehen mehr aufnehmen möchten oder können.

Antragsberechtigt für diesen Zuschuss sind

  • private Eigentümer von 1- und 2-Familienhäusern bzw. Eigentumswohnungen,
  • Wohneigentümergemeinschaften sowie
  • Mieter.

Gefördert werden Maßnahmen, die erforderlich sind, um eine selbstbestimmte und unabhängige Lebensführung unabhängig von Alter und jeglicher Einschränkung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Dies sind zum Beispiel

  • der Einbau von Aufzügen,
  • die Überbrückung von Treppenstufen,
  • die Verbreiterung von Türen oder
  • die Anpassung von Bädern

Ab einer Investitionssumme von 6.000 € kann ein Zuschuss von 5% der förderfähigen Investitionskosten, max. 2.500 EUR pro Wohneinheit gewährt werden. Für Investoren mit einem höheren Finanzierungsbedarf stehen darüber hinaus auch weiterhin Förderdarlehen zu Effektivzinssätzen ab 1,51 % p.a. bereit.

Das Programm basiert auf frei kombinierbaren, in sich flexiblen Förderbausteinen. Die dazu speziell für den Wohnungsbestand entwickelten technischen Mindestanforderungen stellen einen ersten bundesweiten Standard dar, der genügend Flexibilität bei der Umsetzung bietet, dabei jedoch eine hohe Qualität der Barrierereduzierung sicherstellt.

Weitere Informationen hält die KfW über ihr Infocenter bereit, das unter der Telefonnummer 01801 / 33 55 77 zu erreichen ist.