Der Anspruch auf eine Dau­er­dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung.

Ein Beam­ter hat grund­sätz­lich kein eige­nes sub­jek­ti­ves Recht, auf wel­ches er einen Anspruch auf Ertei­lung einer Dau­er­dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung stüt­zen könn­te.

Der Anspruch auf eine Dau­er­dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung.

Eine Dau­er­dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung und die Aner­ken­nung des pri­va­ten Pkw als Dienst­kraft­wa­gen sind allein von dienst­li­chen Erfor­der­nis­sen bestimmt und spre­chen den die Dienst­rei­se aus­füh­ren­den Beam­ten ledig­lich als Inha­ber eines Amtes und wei­sungs­ge­bun­de­nes Glied der Ver­wal­tung an, nicht aber als Trä­ger eige­ner Rech­te und Pflich­ten1).

Eine Dau­er­dienst­rei­se­ge­neh­mi­gung und die Aner­ken­nung des pri­va­ten Pkw als Dienst­fahr­zeug sind kei­ne Ver­wal­tungs­ak­te2, son­dern inner­be­hörd­li­che Vor­gän­ge im Rah­men der Wei­sungs­be­fug­nis des Dienst­herrn, die für den die Dienst­rei­se aus­füh­ren­den Beam­ten ohne Aus­wir­kung auf sei­ne per­sön­li­che Rechts­sphä­re sind und unmit­tel­bar kei­ne eige­nen Rech­te begrün­den3.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 20. Dezem­ber 2010 – 5 LA 338/​09

  1. vgl. auch BayVGH, Urteil vom 27.02.1973 – Nr. 86 III 71, ZBR 1973, 218, 219
  2. vgl. auch Drescher/​Schmidt, Rei­se- und Umzugs­kos­ten­recht des Bun­des und der Län­der, Stand: Dezem­ber 2008, B I § 2 Rn. 30, 30a
  3. vgl. BayVGH, Urteil vom 27.02.1973, a.a.O.