Das Bundesverfassungsgericht – und der isolierte PKH-Antrag

Prozesskostenhilfe für eine noch zu erhebende Verfassungsbeschwerde entsprechend §§ 114 ff. ZPO ist nur zu bewilligen, wenn dies unbedingt erforderlich erscheint1.

Das Bundesverfassungsgericht – und der isolierte PKH-Antrag

Das ist der Fall, wenn Betroffene gehindert sind, ihre Rechte selbst und ohne anwaltliche Hilfe angemessen wahrzunehmen, sie die Kosten der Prozessführung nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht aufbringen können und die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint2.

Hierzu sind die Erfolgsaussichten der Verfassungsbeschwerde zumindest in groben Zügen plausibel darzulegen3.

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 27. Oktober 2021 – 1 BvR 2127/20

  1. vgl. BVerfG, Beschluss vom 08.03.2017 – 1 BvR 2680/16, Rn. 3; Beschluss vom 20.05.2020 – 1 BvR 2289/19, Rn. 2; Beschluss vom 10.05.2021 – 1 BvR 456/21, Rn. 1; Beschluss vom 24.08.2021 – 1 BvR 1511/21, Rn. 1[]
  2. vgl. BVerfG, Beschluss vom 02.12.2016 – 1 BvR 2014/16, Rn. 2; Beschluss vom 10.05.2021 – 1 BvR 456/21, Rn. 1; Beschluss vom 24.08.2021 – 1 BvR 1511/21, Rn. 1[]
  3. vgl. BVerfG, Beschluss vom 05.11.2013 – 1 BvR 2544/12, Rn. 7; Beschluss vom 20.05.2020 – 1 BvR 2289/19, Rn. 2; Beschluss vom 10.05.2021 – 1 BvR 456/21, Rn. 1; Beschluss vom 24.08.2021 – 1 BvR 1511/21, Rn. 1[]

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