Das erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren – und die bereits erlas­se­ne einst­wei­li­ge Anord­nung

ber das Beschwer­de­be­geh­ren ist infol­ge der Erle­di­gungs­er­klä­rung nicht mehr zu ent­schei­den. Eines beson­de­ren gericht­li­chen Aus­spruchs hier­über bedarf es nicht 1.

Das erle­dig­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren – und die bereits erlas­se­ne einst­wei­li­ge Anord­nung

Es bedarf auch kei­ner Auf­he­bung der erlas­se­nen einst­wei­li­gen Anord­nung. Denn eine einst­wei­li­ge Anord­nung wird im Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren gegen­stands­los, wenn sich das Haupt­sa­che­ver­fah­ren – etwa durch zuläs­si­ge Rück­nah­me einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de erle­digt hat 2. Dies gilt auch im Fall einer Erle­di­gungs­er­klä­rung.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 19. Dezem­ber 2016 – 2 BvR 1490/​16

  1. vgl. BVerfGE 7, 75, 76; 85, 109, 113[]
  2. vgl. Graß­hof, in: Maun­z/­Schmidt-Bleib­treu/Klein/­Be­th­ge, BVerfGG, Lfg.07.2002, § 32 Rn. 244[]