Rück­nah­me einer Beschäf­ti­gungs­er­laub­nis für einen gedul­de­ten Aus­län­der

Nach § 11 Satz 1 BeschVerfV ist für die Rechts­wid­rig­keit – und damit auch die Rück­nah­me – der Beschäf­ti­gungs­er­laub­nis aus­rei­chend, dass die Abschie­bung des gedul­de­ten Aus­län­der "aus von ihm zu ver­tre­ten­den Grün­den" nicht voll­zo­gen wer­den kann. Die­se Vor­aus­set­zung ist auch gege­ben, wenn der Aus­län­der sei­ner Mit­wir­kungs­pflicht bei der Beschaf­fung von Rei­se­pa­pie­ren nicht oder nur unzu­rei­chend nach­kommt und dadurch sei­ne Abschie­bung ver­hin­dert 1.

Rück­nah­me einer Beschäf­ti­gungs­er­laub­nis für einen gedul­de­ten Aus­län­der

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 8. April 2010 – 11 PA 85/​10

  1. vgl. Nds. OVG, Beschlüs­se vom 07.11.2008 – 11 ME 379/​08; sowie vom 24.08.2006 – 7 ME 36/​06; OVG NRW, Beschluss vom 18.01.2006 – 18 B 1772/​05, NVwZ-RR 2007, 60 ff., m. w. N.[]