Betriebs­prä­mie für Betrei­ber­ge­sell­schaft

Allein der Betriebs­in­ha­ber im Sin­ne von Art. 2 Buchst. a Ver­ord­nung (EG) Nr. 1782/​2003 kann die Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen und die Bewil­li­gung einer Betriebs­prä­mie bean­spru­chen. Ob die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts oder einer ihrer Gesell­schaf­ter Betriebs­in­ha­ben in die­sem Sin­ne ist, bestimmt sich maß­geb­lich danach, wer die land­wirt­schaft­li­che Tätig­keit aus­übt.

Betriebs­prä­mie für Betrei­ber­ge­sell­schaft

Das Aus­üben einer land­wirt­schaft­li­chen Tätig­keit ist dem Bewirt­schaf­ten eines land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes gleich­zu­set­zen.

Der Begriff des Betriebs­in­ha­bers nach Art. 2 Buchst. a Ver­ord­nung (EG) Nr. 1782/​2003 ent­spricht inhalt­lich dem des Erzeu­gers nach Art. 2 Abs. 1 Ver­ord­nung (EG) Nr. 1251/​1999.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 20. Juli 2009 – 10 LA 266/​07